Gemeinden und Bezirke

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Diverse Asylzentren öffnen

Asylsuchende ziehen in Herisau und Heiden ein. In Heiden wird das Zentrum wie vorgesehen Mitte August wieder geschlossen; total 416 Asylsuchende hielten sich dort auf. In Herisau finden mit Beginn im April acht Monate lang rund 100 Asylsuchende eine Unterkunft. Ebenso leben seit Anfang 2016 Flüchtlinge im einstigen Kapuzinerkloster Appenzell. Minderjährige Asylsuchende werden seit Mai im Kinderdorf Pestalozzi untergebracht.

Ärztehaus rückt näher

In Speicher heissen die Stimmbürgerinnen und –bürger den Verkauf der Liegenschaft Linde gut. An deren Stelle wird ein neues Ärztehaus erstellt. Eine Einsprache kann mit einer Anpassung des Projekts erledigt werden. Die Baubewilligung wird erteilt.

Rücktritt per sofort

In Urnäsch kommt es zum Eclat: Gemeindepräsident Franz Sandholzer tritt per sofort zurück. Persönliche Gründe seien dafür ausschlaggebend. Gleichzeitig zeigt sich, dass es zwischen ihm und Gemeinderat Niklaus Hörler schwierig war. Hörler hatte Tage zuvor das ehemalige Altersheim Chräg als möglichen Standort für ein Appenzeller Klanghaus ins Spiel gebracht.

Der neue Gemeindepräsident heisst Peter Kürsteiner.

Turbulenzen in Teufen

Die Umstände im Zusammenhang mit der Annahme einer privaten Erbschaft führen zum Rücktritt von Walter Grob als Gemeindepräsident von Teufen. Er war seit 2010 im Amt. Gemeinderat Markus Bänziger übernimmt interimistisch bis zur Wahl von Reto Altherr zum neuen Gemeindepräsidenten. Walter Grob tritt eine Stelle als Gemeindeschreiber in Lutzenberg an.

Bischoff folgt auf Graf

Peter Bischoff, der bisherige Vizepräsident von Rehetobel, wird zum neuen Gemeindepräsidenten gewählt. Ueli Graf tritt zurück. Insgesamt vierzig Jahre lang stand er im Dienst der Gemeinde. Auch den Vorstand des Vereins Energie AR/AI verlässt Ueli Graf.

Das Jahr der Auflösungen

In Walzenhausen wird der Verkehrsverein aufgelöst. Der Verein sei ein Auslaufmodell, heisst es in der Begründung. Eine neue Kommission und die Gemeindeverwaltung sollen die Aufgaben übernehmen. Aufgelöst wird in diesem Jahr auch die Finanzkommission. Den Mitgliedern wird Trägheit vorgeworfen, was diese befremdet.

Widerstand gegen Windanlage

Eine Gruppe von Anwohnern, darunter alt Landesfähnrich Melchior Looser, kritisiert die geplante Windkraftanlage auf der Alp Oberfeld in Oberegg. Im Verlauf des Jahres wird auch ein Verein gegründet. Der minimale Abstand von 300 Metern zum nächsten Wohnhaus sei zu gering, lautet eines der Argumente.

Platz als Visitenkarte

Der neugestaltete Vorplatz des Volkskundemuseums wird eingeweiht. Der Platz kann dank einer Spende der Dr.-Fred-Styger-Stiftung realisiert werden und soll die neue Visitenkarte des Dorfes bilden.

Kurztunnel nicht vom Tisch

Ein unabhängiges Komitee fordert per Initiative eine Volksabstimmung über den Bau eines Kurztunnels zwischen Bahnhof und Schützengarten in Teufen. Dies mit dem Ziel, die geplante Doppelspur der Appenzeller Bahnen durch das Dorf zu verhindern und damit die Sicherheit zu verbessern. Abgestimmt wird im Mai 2017. Trotzdem warten die Appenzeller Bahnen mit den weiteren Planungen für die Doppelspur nicht zu.

Ja zu Fussballfeld

Die Stimmberechtigten von Heiden heissen die Erweiterung des Rasenspielfelds Wies gut. Entstehen soll ein 2.-Liga-taugliches Fussballspielfeld. Die vor über zwanzig Jahren geplante Mehrzwecksportanlage wird nicht mehr weiterverfolgt.

Höchste Herisauerin

Der Einwohnerrat von Herisau hat eine neue Präsidentin: Barbara Zeller (FDP) wird zur höchsten Herisauerin gewählt. Sie will unter anderem das Ansehen des Parlaments in der Öffentlichkeit stärken.

Kritik an Altersprojekt

In Heiden gibt es Widerstand gegen die geplanten Alterswohnungen und das Pflegezentrum auf dem Sunnematt-Areal. Gegner bezweifeln den Bedarf für zusätzliche Pflegebetten und kritisieren die Architektur. Sie befürchten negative Auswirkungen.

Grosses Sommervergnügen

In Bühler steht während des Sommers der grösste Hüpfburgen-Funpark der Schweiz. Jung und Alt können hüpfen, klettern, rutschen und herumtollen. Initiant ist Hansjürg Freund.

Dorfzentrum Wald

Der Gemeinderat von Wald weist drei Einsprachen gegen den geplanten Neubau im Zentrum von Wald ab. Das Baugesuch geht Anfang Oktober ein. Das Zentrum ist inzwischen nicht mehr als Holz-, sondern als Massivbau geplant. Die Ertragsseite ist knapp kalkuliert, trotzdem will es der Gemeinderat ohne Steuererhöhung versuchen.

Sportsclinic

In Rehetobel treibt die Sportsclinic Switzerland ihre Pläne für ein Therapie- und Regenerationszentrum weiter voran. Waren ursprünglich 40 Zimmer geplant, so ist inzwischen die Rede von 20 Zimmern und 28 Betten. Die Baueingabe führt zu mehreren Einsprachen.

Visionen Dorfzentrum

Die Zentrumsentwicklung bleibt das dominierende Thema in Herisau. Der Gemeinderat hat Leitideen und Strategien entwickelt. Für Diskussionsstoff sorgt insbesondere das damit verbundene Parkierungskonzept mit dem Vorschlag, Parkierdauer und Tarife zu vereinheitlichen. Gratisparkieren hätte ein Ende. Der Gemeinderat will nun aus den Leitideen Massnahmen ableiten.

Abstimmung Rechnung

In Reute wird nicht mehr zwingend über die Jahresrechnung abgestimmt. Die von der Lesegesellschaft Schachen eingereichte Initiative «Die Jahresrechnung dem fakultativen Referendum unterstellen» wird angenommen.

Kein Ausländerstimmrecht

In Waldstatt können Auslände­rin­nen und Ausländer auch künftig nicht über kommunale Vorlagen abstimmen. Eine entsprechende Vorlage wird abgelehnt.

Für immer dichtgemacht

Die alte Migros im Zentrum von Herisau schliesst. Fortan können Kunden in einem Provisorium in der Walke einkaufen, bis im Zentrum ein Neubau realisiert ist. Das Baugesuch dazu will der orange Riese voraussichtlich im Sommer 2017 einreichen.

Post ade

Die Poststelle in Stein wird es in Zukunft nicht mehr geben. Dies, obschon sich ein Komitee für deren Erhalt eingesetzt hat. Angestrebt wird eine Postagentur. Als nächstes braucht die Post einen «geeigneten Partner».