Gemeindefusion nicht ausreichend kommuniziert

Die SP Ganterschwil nimmt Stellung zur Gemeindefusion Bütschwil-Ganterschwil. Die SP Ganterschwil ist unzufrieden mit der Kommunikation zur in Gang gesetzten Gemeindevereinigung von Bütschwil und Ganterschwil.

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Die SP Ganterschwil nimmt Stellung zur Gemeindefusion Bütschwil-Ganterschwil.

Die SP Ganterschwil ist unzufrieden mit der Kommunikation zur in Gang gesetzten Gemeindevereinigung von Bütschwil und Ganterschwil. Sie stellt Widerstände im Dorf fest und bemängelt eine Kommunikationslücke von März bis September 2010.

Unverständlich ist ihr auch, dass im vorliegenden Gesamtbericht zur Gemeindevereinigung kein Wort über eine allfällige Teilnahme von Lütisburg steht. Mit einem offenen Brief an die Gemeindepräsidentin und den Schulratspräsidenten von Lütisburg sowie an die Gemeinde- und Schulratspräsidenten von Bütschwil und Ganterschwil will sie die Diskussion darüber und über andere unausgesprochene Widerstände und Befürchtungen in Gang bringen.

Arbeiten sind im Gange

Die SP Ganterschwil engagiert sich seit Jahren für eine Gemeindefusion mit den umliegenden Gemeinden. Nun sind entsprechende Arbeiten zwischen den Gemeinden Bütschwil und Ganterschwil auf gutem Weg. So ist eine gut aufgemachte und informative «Information eins zum Projekt Gemeindevereinigung Bütschwil-Ganterschwil» an alle Haushalte der beiden Gemeinden verteilt worden. Eben so liegt ein umfassender Gesamtbericht zur Einsicht vor. In diesen beiden Publikationen ist die nächste Informationsveranstaltung auf den 9.

September vorgesehen; notabene erst 17 Tage vor der Grundsatzabstimmung an der Urne.

Widerstände interessieren nicht

Im Vorfeld des Erscheinens dieser beiden Dokumente nahm die SP Ganterschwil Widerstände im Dorf gegen diese Vereinigung wahr. Sie hat deshalb die Ortsparteipräsidenten zu einem Treffen eingeladen. Darin sollte geklärt werden, inwiefern die Parteien Handlungsbedarf sehen. Das Treffen kam mangels Interesse oder mangels Zeit nicht zustande.

Darauf hin richtete die SP Ganterschwil ihre Vorschläge an den Gemeindepräsidenten. Letzterer unterbreitete die Anliegen dem Kernteam, das die Fusion vorbereitet. Es besteht aus den Gemeinde- und Schulratspräsidenten von Bütschwil und Ganterschwil sowie einem externen Berater. Besagtes Kernteam sah keine Veranlassung den Austausch und Kommunikation mit der Bevölkerung zu intensivieren.

Die von der SP Ganterschwil skizzierten Massnahmen wurden mit dem Hinweis abgelehnt, dass zu viel Information sich negativ auswirken kann. Die SP Ganterschwil kann diese Haltung nicht nachvollziehen und ist überzeugt, dass nicht ausreichend kommuniziert wurde. Insbesondere fehlt ihr der direkte Kontakt zwischen Behör-den und Bürgerinnen und Bürgern.

Für die SP Ganterschwil ist es zudem erstaunlich, dass im nun gültigen «Gesamtbericht» kein Wort über die Frage des Einbezuges von Lütisburg in die Gemeindevereinigung geschrieben steht. Sie fragt sich auch, ob die Bürgerinnen und Bürger von Lütisburg schon jemals angefragt, ob sie nicht doch jetzt schon gerne bei einer Fusion dabei sein möchten.

Die SP Ganterschwil regt deshalb an, eine Versammlung mit den Bürgerinnen und Bürgern aller drei Gemeinden einzuberufen, um solche und andere Fragen zu klären. Sie kann sich nämlich vorstellen, dass sich das Erfolgsmodell auf der Schulebene mit BuGaLu auch auf Gemeindeebene verwirklichen liesse. Jetzt ist die Zeit, darüber ins Gespräch zu kommen. Die Bürgerinnen und Bürger der drei Gemeinden wünschen sich das zu Recht.

Die Gemeindepräsidentin und die Gemeindepräsidenten der drei in guter Nachbarschaft lebenden Gemeinden sind nun gefordert.

Bruno Facci Präsident SP 9608 Ganterschwil

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