Gemeindefusion dank Drahtsteg

Die Gemeinden Bütschwil und Ganterschwil sind auf bestem Weg zur Gemeindefusion. Zur Zeit, als es noch keine Verbindung zwischen den beiden Dörfern gab, war die Thur ein Hindernis. So war es für junge Leute aus den beiden Dörfern nicht immer leicht, sich öfters zu begegnen.

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Die Gemeinden Bütschwil und Ganterschwil sind auf bestem Weg zur Gemeindefusion. Zur Zeit, als es noch keine Verbindung zwischen den beiden Dörfern gab, war die Thur ein Hindernis. So war es für junge Leute aus den beiden Dörfern nicht immer leicht, sich öfters zu begegnen. Das war aber kein grosses Problem für Verliebte, denn Liebe ist erfinderisch. So ersann ein froher Jüngling aus Ganterschwil einen Weg, wie er zu seiner erträumten heimlichen Geliebten nach Bütschwil kommen könnte. Er suchte sich eine nicht steile Furt durch die Thur und warf grössere Felsbrocken ins Wasser, so dass ein Steinweg entstand. So konnte er trockenen Fusses den Fluss überqueren und sich mit seiner Liebsten wiedersehen. Wenn oft Mühen entstehen und Geduld nötig ist, darf man hoffen und auf Gott vertrauen und in der Zukunft Gutes bauen. Dies war auch der Gedanke der Planer des ersten Drahtstegs. Nun gibt es seit 1963 einen zweiten Steg für Wanderer und Verliebte, der beliebt ist bei Alt und Jung und lange Zeit viel Freude bereiten soll.

Carl Kahler

9606 Bütschwil

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