Gemeinde verkauft Grundstück in Kappel

Die Politische Gemeinde Ebnat-Kappel informiert über die Geschäfte des Gemeinderates und aus der Schulgemeinde. Die Gemeinde Ebnat-Kappel betreibt aktive Bodenpolitik. Im Howart verkauft sie das Grundstück Nr.

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Die Politische Gemeinde Ebnat-Kappel informiert über die Geschäfte des Gemeinderates und aus der Schulgemeinde.

Die Gemeinde Ebnat-Kappel betreibt aktive Bodenpolitik. Im Howart verkauft sie das Grundstück Nr. 3292 für 851 240 Franken an die ARS Immobilien AG, Wollerau SZ. Dieser Verkauf untersteht bis 23. Dezember dem fakultativen Referendum. Das Grundstück liegt im Norden des Ortsteils Kappel, innerhalb des Siedlungsgebietes. Die umliegenden Parzellen sind vollständig mit Wohnbauten beziehungsweise mit dem Kindergarten überbaut. Das Gebiet weist ein attraktives Entwicklungspotenzial sowie gute raumplanerische Voraussetzungen auf. Die ARS Immobilien AG wird zwei Wohnhäuser realisieren. In diesem Zusammenhang wurde bereits ein Überbauungsplan erlassen. Im Sinne einer aktiven Bodenpolitik hat der Gemeinderat beschlossen, das Grundstück Nr. 3292 im Howart zu verkaufen. Die Käuferin ist die ARS Immobilien AG. Der Kaufpreis für die 3274 Quadratmeter beträgt 851 240 Franken Franken, was einem Quadratmeterpreis von 260 Franken entspricht.

Fakultatives Referendum

Die Details des Verkaufs sind in einem sechsseitigen Kaufvertrag festgehalten. Gemäss Ebnat-Kappler Gemeindeordnung unterstehen Verkäufe von Grundstücken, die im Besitz der Gemeinde sind und deren Kaufpreis zwischen 500 000 und einer Million Franken betragen, dem fakultativen Referendum. Der Kaufvertrag kann im Gemeindehaus, Front Office, von jedermann eingesehen werden. Die Referendumsfrist dauert vom 14. November bis 23. Dezember. Um eine Volksabstimmung zu erwirken, sind 200 Unterschriften nötig.

Bürgerversammlungen 2015

Der Gemeinderat hat die Termine für die Versammlung im nächsten Jahr festgelegt. Für die Genehmigung der Rechnung 2014 wird die Vorgemeinde auf den Mittwoch, 18. März 2015, 20 Uhr, Aula Wier, und die Bürgerversammlung auf den darauffolgenden Mittwoch, 25. März 2015, 20 Uhr, Kirche Ebnat, festgesetzt. Am Montag, 9. November 2015, 20 Uhr, Aula Wier, findet die Vorgemeinde betreffend Voranschlag 2016 statt. Die Bürgerversammlung zum Voranschlag 2016 findet am Mittwoch, 18. November 2015, 20 Uhr, Kirche Ebnat, statt.

Führungsmodell Schule

Der Gemeinderat hat den Schulratspräsidenten Pierre Joseph beauftragt, zusammen mit dem Schulrat das aktuelle Führungsmodell auf der Stufe Schulratspräsident, Schulrat und Schulleitung zu überprüfen. Die Zwischenergebnisse sind auf Juni 2015 vorgesehen. Das Endergebnis und der definitive Entscheid vom Gemeinderat sind auf Ende Jahr 2015 geplant.

Aktion «Feuer und Flamme»

Kreativ sein, Prozesse erleben und beeinflussen, aktiv sein, handwerklich arbeiten, mit Feuer und Flamme am Werk sein – das dürfen Schülerinnen und Schüler in den Fächern Hauswirtschaft, Handarbeit und Gestalten. Der Dachverband der Ostschweizer Lehrpersonen für Handarbeit, Hauswirtschaft und Gestalten (HHG) hat wieder eine tolle Aktion lanciert. Vorgedruckte Zündholzbriefchen wurden von den Ebnat-Kappler Schülerinnen und Schülern originell, phantasievoll und mit viel Elan verziert und in diversen Geschäften im Dorf verteilt. In den zwei Aktionswochen vom 17. bis 30. November werden die kreativen Zündholzbriefchen gratis an Kunden abgegeben.

Ausgleich zur Kopflastigkeit

Die handwerklich kreativen Fächer und Hauswirtschaft bilden ganz klar den Ausgleich zu der sonst so kopflastigen Stundentafel. In kaum einem anderen Fach können sich die Kinder und Jugendlichen derart aktiv und kreativ erleben und kennenlernen. Das praktische Arbeiten macht ihnen Spass, und es erfüllt sie mit Stolz, wenn sie das Selbsthergestellte in den Händen halten. Solche Aktionen für die Öffentlichkeit geben den Schülerinnen und Schülern, zusammen mit ihren Lehrpersonen, die Gelegenheit, sich dafür einzusetzen, dass diese Fachbereiche ihren berechtigten Platz in der Stundentafel behalten.

«Ich geh mit meiner Laterne»

Letzten Dienstag haben die Laternen der Kindergartenkinder und Schülerinnen und Schüler der 1. bis 3. Klasse die Strassen von Ebnat-Kappel erleuchtet. In Erinnerung an den heiligen Martin fand auch in diesem Schuljahr der Laternenumzug statt. Dabei ist die Geste des Teilens im Sinne St. Martins prägend. Die Überlieferung erzählt aus dem Jahre 334 folgende Geschichte: «An einem Tag im Winter begegnete Martin am Stadttor von Amiens einem armen, unbekleideten Mann. Ausser seinen Waffen und seinem Militärmantel trug Martin nichts bei sich. In einer barmherzigen Tat teilte er seinen Mantel mit dem Schwert und gab eine Hälfte dem Armen.» Der Laternenumzug als herbstlicher Brauch soll an die gute Tat von Martin erinnern. So haben sich alle Kindergartenkinder und Unterstufenschülerinnen und -schüler singend auf den Weg durchs Dorf gemacht. Wie auch in den vergangenen Jahren üblich, begannen und beendeten die Kindergartenkinder ihren Umzug früher als die Unterstufenschüler und auch nicht am selben Ort. Dies soll es den Eltern mit Kindern im Kindergarten und in der Schule ermöglichen, ihre Kinder zeitlich versetzt ans Lichterfest zu begleiten. Verschiedene Laternensujets zauberten eine einzigartige Atmosphäre ins Dorf. Die bunten, kreativen und von den Kindern selbst gebastelten Laternen zeigten unter anderem Sujets wie Sternenhimmel, Holzhäuschen, Mäuse, Igel und vieles mehr. Das stimmungsvolle Singen aller Unterstufenschülerinnen und -schüler vom Gill und Schafbüchel auf dem Schulhausplatz Gill hat den Abend vom Laternenumzug abgerundet. Bei milden Novembertemperaturen kamen die Kinder noch in den Genuss einer kleinen Stärkung. (gem)