Gelungene Mischung in Bütschwil

BÜTSCHWIL. Am Wochenende haben Jung und Alt am 12. Open Air Bütschwil ihr Tanzbein geschwungen. Eine zusätzliche Bar und eine neue LED-Wand gaben dem Open Air eine neue Grösse. Die Organisatoren zählten rund 1000 Besucher.

Flavia Forrer
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Dabu Fantastic – passend zum Albumnamen «Hallo Hund» – performten am Open Air Bütschwil mit ihren Hunden auf der Bühne. (Bild: Flavia Forrer)

Dabu Fantastic – passend zum Albumnamen «Hallo Hund» – performten am Open Air Bütschwil mit ihren Hunden auf der Bühne. (Bild: Flavia Forrer)

Hip-Hop, Funk, Alternativer Pop-Rock und Hardrock dröhnten am Wochenende aus den Boxen vom Open Air Bütschwil. Für fast jeden Musikgeschmack etwas. Die Organisatoren holten als Hauptact Dabu Fantastic nach Bütschwil. Die Band aus Zürich feiert dieses Jahr einige Auftritte an verschiedenen, grossen Open Airs wie zum Beispiel in St. Gallen. Nun riss die Band mit ihrem Ohrwurm «Vo vorn» auch die nicht so Tanzfreudigen im bescheidenen Bütschwil mit. Zu verdanken sei dies vor allem Christoph Kammermann, meinte Olivia Hug vom Organisationskomitee. Er ist verantwortlich für das Programm. Da er in diesem Bereich arbeitet, kennt er sich auch in der Szene aus.

Open Air für die Region

Doch die meisten Besucher kamen nicht ausschliesslich wegen der Musik. Die Stimmung, die Leute machen das Open Air Bütschwil aus. Das Open Air sei ein Treffpunkt für die Leute aus der Region, so Olivia Hug. Mit ihrem Angebot probiert das kleine Open Air möglichst vielfältig zu sein. Für die einen gibt es bunte Schweizer Musik, für die anderen ein wärmendes Lagerfeuer. Doch ohne Sponsoren und freiwillige Helfer ist auch ein kleines Open Air wie das in Bütschwil nicht realisierbar. Auf rund 90 Helfer ist das Open Air Bütschwil jedes Jahr angewiesen. Auch das Organisationskomitee sei langsam wieder sehr eingespielt, so Olivia Hug. Vor zwei Jahren gab es einen Wechsel. Damals sind einige der über 30-Jährigen abgetreten, und die Jüngeren sind nachgekommen. «Dieses Jahr weiss jeder, was er zu tun hat. Das sieht der Gast zwar nicht, aber für uns im Team ist es schön», erklärte Olivia Hug. Am Freitag, als es anfing zu regnen, rannten beispielsweise die Gäste ins Zelt, und die Organisatoren rannten raus, um die Sonnenschirme und die Tische festzumachen, erklärte sie weiter.

Neue Bar, neue LED-Wand

Das Open Air im Saal wird stetig grösser. So gab es dieses Jahr eine neue Bar: den Hülsenloch-Barwagen. Den ehemaligen Kühlanhänger haben fünf Bütschwiler in eine mobile Bar umgebaut. Am Open Air hatte man von dem kleinen Podest aus direkte Sicht auf die Bühne. Auch neu war die LED-Wand, die direkt neben der Bühne aufgebaut war. Auf der Wand leuchteten abwechslungsweise das Logo vom Open Air Bütschwil, die Bandnamen und die Sponsoren auf. Laut Olivia Hug hatten vor allem die Techniker Freude an der LED-Wand. Die Wand biete aber auch eine geeignete Werbefläche. In den letzten Jahren gaben die Sponsoren Blachen mit ihrem Logo drauf, aber so wirklich Platz, um diese aufzuhängen, gab es nicht.

Um die 1000 Besucher

Olivia Hug wagte am Samstagabend eine erste Bilanz. Sie denke, es waren sicher so viele Besucher, wenn nicht sogar mehr, wie im Vorjahr im Saal, also so um die 1000 Leute. Bereits am Freitag war, trotz des regnerischen und stürmischen Wetters, das Zelt voll. Für die Unterhaltung sorgte im Trockenen die Wiler Band Fancy Pants. Am Samstag verschonte das Wetter die Besucher, und es konnte ausgelassen zu Tempesta, Dabu Fantastic und End, die auf der Bühne spielten, getanzt werden.

Frühankömmlinge sahen einen schönen Sonnenuntergang. (Bild: unknown)

Frühankömmlinge sahen einen schönen Sonnenuntergang. (Bild: unknown)

Am wärmenden Feuer kam Lagerfeeling hoch. (Bild: unknown)

Am wärmenden Feuer kam Lagerfeeling hoch. (Bild: unknown)