Geldsorgen im Gugelhuus

LINSEBÜEHL. Die Lage ist ernst im Gugelhuus. Die Stadt zahlt dem Spiel- und Begegnungszentrum fast nur noch halb so viel wie bisher. Seit 1990 unterstützt sie das Gugelhuus mit einem jährlichen Beitrag und hat diesen schrittweise auf 11 000 Franken erhöht.

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LINSEBÜEHL. Die Lage ist ernst im Gugelhuus. Die Stadt zahlt dem Spiel- und Begegnungszentrum fast nur noch halb so viel wie bisher. Seit 1990 unterstützt sie das Gugelhuus mit einem jährlichen Beitrag und hat diesen schrittweise auf 11 000 Franken erhöht. Seit 2007 zahlt die Stadt sogar maximal 20 000 Franken, da noch eine Defizitgarantie von 9000 Franken hinzugekommen ist. Wenn man nicht bald neue Spender und Sponsoren findet, muss das Gugelhuus Ende 2016 schliessen.

Claudia Wiedemann Zaugg verweist auf die Besucherzahlen, die in den vergangenen Jahren deutlich gesunken seien. Und doch sei der Treff nach wie vor wichtig, sagt Damian Conrad. Insbesondere für Neuzuzüger mit Kleinkindern, ob aus der Schweiz oder dem Ausland. Das Gugelhuus kennt nämlich keine Altersgrenze, im Gegensatz zu anderen ähnlichen Institutionen in der Stadt: «Wir haben Kinder vom Neugeborenen bis zum Kindergärtler.»

Der Verein hat auch die Sponsorensuche intensiviert und konnte neue Spender gewinnen. Das kantonale Migrationsamt habe zudem einen einmaligen Betrag von 5000 Franken zugesichert, sagt Conrad: «Für das laufende Jahr fehlen uns noch 5000 Franken.»

Es geht nicht nur um Geld, sondern auch darum, für das Gugelhuus einen neuen Standort zu suchen. Laut Wiedemann ist man zusammen mit dem Liegenschaftenamt daran, eine neue Lösung zu finden. (rbe)

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