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Geldsegen für Siegerprojekte

Anlässlich ihres 150-Jahr-Jubiläums hat die St. Galler Kantonalbank einen Projektwettbewerb durchgeführt. Unter den 37 Gewinnern finden sich auch Ausserrhoder Projekte. Diese werden nun mit bis zu 100 000 Franken unterstützt.
Patrick Baumann
Die IG Spielinsel will zwischen dem Altersheim Heinrichsbad und dem Sportplatz einen Begegnungsort für Jung und Alt schaffen. (Bild: Visualisierung: pd)

Die IG Spielinsel will zwischen dem Altersheim Heinrichsbad und dem Sportplatz einen Begegnungsort für Jung und Alt schaffen. (Bild: Visualisierung: pd)

AUSSERRHODEN. In Herisau kommen gleich zwei Projekte in den Genuss einer Unterstützungsfinanzierung durch die St. Galler Kantonalbank. Eines der beiden Projekte wurde von der IG Spielinsel initiiert. Sie beabsichtigt, zwischen dem Altersheim Heinrichsbad und dem Sportplatz einen Begegnungsort für Jung und Alt zu schaffen. «Im Zentrum soll der Generationenaustausch stehen», sagt Glen Aggeler, Präsident der Interessengemeinschaft. «Geplant sind drei Inseln. Eine für Kinder, eine für ältere Personen und eine Insel, die beispielsweise von Organisationen wie der Jungwacht genutzt werden kann.» Die Kosten für das Projekt belaufen sich laut Aggeler auf rund eine halbe Million Franken. «Das Projekt liegt bereits bei der Gemeinde, die den Boden zur Verfügung stellen müsste», so Aggeler weiter.

Brücke über den Mattenbach

Das zweite Herisauer Projekt wurde von der Primarlehrerin Franziska Schmidhauser initiiert. Sie will eine Begegnungsstätte eröffnen, die interessierten Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit bietet, sich in einem kreativen Umfeld mit Asylsuchenden auszutauschen. Zu den Gewinnern des Wettbewerbs darf sich auch ein Projekt aus der Gemeinde Grub AR zählen. Die beiden Gemeinden Grub AR und Eggersriet möchten zusammen mit freiwilligen Helfern und dem Zivilschutz eine Hängebrücke über den Mattenbach errichten. Die Brücke würde die Kantone Appenzell Ausserrhoden und St. Gallen verbinden. Nebst dem praktischen Nutzen der Brücke erhofft man sich auch positive Auswirkungen auf den Tourismus. In Stein haben sich zwei Schülerinnen an das Projekt gewagt, die Finnenbahn für die Bevölkerung, Turnvereine und die Schule wieder attraktiver zu gestalten. Die Aufwertung soll der ganzen Bevölkerung von Stein zugutekommen.

Deutsch lernen per App

In der Kategorie «Überregionale Projekte» gewannen zwei Projekte mit Teufner Beteiligung. Margrit Brunnschweiler-Koch will zusammen mit Studenten die App Frimi entwickeln. Diese soll es Immigranten in den Kantonen St. Gallen und Ausserrhoden erlauben, sich möglichst schnell zu integrieren. Im Zentrum steht das spielerische Erlernen der deutschen Sprache. Zusätzlich sollen wichtige Informationen über die einheimische Bevölkerung, das Alltagsleben sowie geltende Sitten und Gebräuche vermittelt werden. Das zweite Projekt mit Teufner Beteiligung trägt den Namen «mosa!k». Dahinter verbirgt sich ein Projekt mit dem Ziel, schrittweise ein Angebot an tagesstrukturierenden Aktivitäten für jüngere Menschen mit Demenz zu entwickeln und anzubieten. Die Angebote werden mit interessierten Betroffenen und deren Angehörigen entwickelt.

Eine zweite Chance

Insgesamt sind bei der St. Galler Kantonalbank 338 Projektideen eingegangen. «Wir waren überrascht von der Anzahl und der Vielfalt der Vorschläge. Gerechnet hatten wir mit gut 100 Ideen», sagt Simon Netzle, Mediensprecher der St. Galler Kantonalbank. Die Verantwortlichen hätten deshalb entschieden, allen übrigen Projekten eine weitere Chance anzubieten. «Wir wollen es den Projekten, die nicht gewonnen haben, ermöglichen, sich auf dem SGKB-Kanal der Crowdfunding-Plattform wemakeit zu präsentieren und um finanzielle Unterstützung zu werben. Hat die Finanzierung Erfolg, will die SGKB einen Betrag von maximal 10 000 Franken beisteuern», so Netzle weiter. Die Gewinnerprojekte sollen bis ins Jubiläumsjahr 2018 umgesetzt werden. «Wie gross der genaue Finanzbedarf der einzelnen Projekte ist, wird demnächst mit den Initianten abgeklärt.» Den Initianten wird als Unterstützung jeweils ein Projektgötti zur Seite gestellt.

Glen Aggeler Präsident IG Spielinsel (Bild: apz)

Glen Aggeler Präsident IG Spielinsel (Bild: apz)

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