16 Institutionen erhalten Geld aus Ausserrhoder Lotteriefonds

30 Gesuche gingen ein, 16 wurden gutgeheissen. Mit insgesamt 174 000 Franken aus dem Lotteriefonds unterstützt der Regierungsrat gemeinnützige Institutionen.

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Im Rahmen des Lotteriefonds wurden auch Gelder für die Entwicklungshilfe in Afrika gesprochen. (Bild: Jon Hrusa)

Im Rahmen des Lotteriefonds wurden auch Gelder für die Entwicklungshilfe in Afrika gesprochen. (Bild: Jon Hrusa)

Der Regierungsrat von Appenzell Ausserrhoden hat gemäss einer Medienmitteilung insgesamt 174 091 Franken aus dem Lotteriefonds für gemeinnützige Institutionen vergeben. Ein Betrag, der jedes Jahr ungefähr gleich hoch sei, sagt Gaby Bolleter, Departementssekretärin Departement Finanzen. Das Geld aus dem Lotteriefonds wird im Frühling und im Herbst ausgezahlt; jetzt wurden diejenigen Institutionen bekannt gegeben, welche von der zweiten Auszahlung profitieren.

Auf kantonaler Ebene werden die Ferienkurse von Insieme Ostschweiz mit 10 000 Franken unterstützt. An diesen Kursen nehmen auch Menschen mit einer geistigen Beeinträchtigung aus dem Appenzell Ausserrhoden teil. Unterstützt werden mit Jahresbeiträgen die Stiftung Benevol St. Gallen (20 000 Franken), die Pro Juventute Appenzell Ausserrhoden (27 650 Franken) sowie der Samariterverbund beider Appenzell (1200 Franken). Die Pro Senectute Appenzell Ausserrhoden erhält 55 300 Franken. Beträge, die auf den ersten Blick relativ hoch erscheinen. Gemäss Andreas Disch, stellvertretender Kommunikationsleiter der Kantonskanzlei, sind es aber «völlig normale Zusprachen». Die Höhe ist dabei abhängig von der Bevölkerungszahl. 40 Rappen pro Einwohner werden an Benevol, dem Kompetenzzentrum für Freiwilligenarbeit in der Ostschweiz, bezahlt, 50 Rappen pro Kopf gehen jährlich an die Weihnachtsaktion der Pro Juventute, um bedürftige Ausserrhoderinnen und Ausserrhoder zu unterstützen. Und ein Franken pro Einwohner wird dem Lotteriefonds entnommen, um einen Beitrag an die Weihnachtsaktion, die ungedeckten Kosten des Steuererklärungsdienstes und weitere administrative Begleitungen der Pro Senectute zu leisten. Einmalig erhält der Verein «Trauer nach Suizid Ostschweiz» 8000 Franken für die Neukonzipierung ihrer Webseite. Derselbe Betrag wurde auch für die Umgestaltung des Pausenplatzes auf dem Schulareal in Waldstatt gesprochen. Im Bereich «Gemeinnütziges Schweiz» werden die Stiftung Pro Mente Sana (2000 Franken) und die Schweizerische Stiftung des Internationalen Sozialdienstes (3941 Franken) unterstützt. Für Entwicklungshilfeprojekte fliessen 28 000 Franken, an das Schweizerische Rote Kreuz gehen 10 000 Franken.

30 Gesuche wurden eingereicht. Fünf wurden abgelehnt, da sie nicht den Vorgaben entsprachen. Wegen beschränkter Mittel wurden im Rahmen der Entwicklungshilfe weitere neun ausgeschieden. (kk/asz)