Geld für 60 Blachen für die Pfadi

REGION. Ob grosse Zelte aus Blachen an mächtigen Masten aufgezogen oder kleine Biwaks am Waldrand aufgebaut – Blachen sind ein wichtiger Bestandteil der Pfadi-Wahrzeichen unserer Sommerlager und ganz vieler Aktivitäten im Freien.

Selina Wiederkehr
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Planen werden beschriftet. (Bild: pd)

Planen werden beschriftet. (Bild: pd)

Region. Ob grosse Zelte aus Blachen an mächtigen Masten aufgezogen oder kleine Biwaks am Waldrand aufgebaut – Blachen sind ein wichtiger Bestandteil der Pfadi-Wahrzeichen unserer Sommerlager und ganz vieler Aktivitäten im Freien. Ein grosses Gemeinschaftszelt, der Sarasani, besteht gut und gerne aus hundert dieser Stoffquadrate. Einen kleinen Teil davon haben die Abteilungen selbst an Lager. Die allermeisten Blachen können wir Pfadis (und auch die anderen Jugendverbände) aber von J & S ausleihen, also aus dem Lager der Armee. Und genau dort liegt der Haken. Die Armee setzt in Zukunft auf ein neues Zeltsystem und kauft keine Blachen mehr ein. Jede alte oder mangelhafte Blache wird ausgemustert und nicht wieder ersetzt. Einige Pfadigruppen bekamen im letzten Jahr deshalb nur noch Dachlatten und Bauplastik geliefert statt der bestellten Blachen. Ein Szenario, auf das die Pfadiabteilungen Yberg und Wildmannli lieber nicht warten wollten. Glücklicherweise hat der offizielle Pfadi-Ausrüster hajk eine Möglichkeit gefunden, Blachen selber aus dem Ausland zu importieren. Diese Gelegenheit wollten wir, die Pfadiabteilungen Wildmannli und Yberg, unbedingt nutzen, obwohl wir wussten, dass wir die Blachen nicht aus dem eigenen Sack bezahlen können. Zu unserem Glück konnten wir auf sehr grosse finanzielle Unterstützung von der Pfadifamilie, der Bevölkerung, Pfadifreunden und ehemaligen Pfadis zählen. Bedanken möchten wir uns bei den Unternehmen, die uns mit einem Sponsorenbeitrag unterstützt haben: Grob Malerbetrieb AG Nesslau, Raiffeisenbank Obertoggenburg und Altherr Nutzfahrzeug AG, Nesslau. Danke auch an das Atelier Reber, Wattwil, das uns die Namen der Sponsoren gratis auf die Blachen druckte. Dank dieser Hilfe konnten wir gut sechzig hochwertige, robuste Blachen kaufen. Damit bleiben die Bauten im Sommerlager und die Übernachtungen im selbstgebauten Blachenzelt erhalten. Tradition und Know-how gehen nicht verloren.