Geld aus Lotteriefonds gesprochen

Der Regierungsrat von Appenzell Ausserrhoden hat 179 000 Franken aus dem Lotteriefonds an gemeinnützige Institutionen bewilligt.

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HERISAU. Die vom Regierungsrat bewilligten Gelder aus dem Lotteriefonds setzen sich gemäss einer Medienmitteilung wie folgt zusammen: 137 000 Franken sollen für gemeinnützige Zwecke im Kanton eingesetzt werden. Mit 17 000 Franken will man gemeinnützige Institutionen in der Schweiz unterstützen. Für Entwicklungshilfeprojekte im Ausland wurden 15 000 Franken – und 10 000 Franken für humanitäre Nothilfe für syrische Flüchtlinge bewilligt.

Gesuche abgelehnt

Es wurden, wie es weiter heisst, 16 Gesuche eingereicht, wovon fünf Gesuche den Kanton, drei die Schweiz und acht die Entwicklungshilfe betrafen. Auf nationaler Ebene ist ein Gesuch abgelehnt worden, weil es nicht den Vorgaben des Lotteriefonds entsprach. Im Rahmen der Entwicklungshilfe wurden sechs Gesuche abgelehnt mit der Begründung, dass die für dieses Jahr zur Verfügung stehenden Mittel in diesem Bereich ausgeschöpft seien.

Werden die 137 000 Franken an gemeinnützige Zwecke noch aufgeschlüsselt, so fliessen gemäss Medienmitteilung 55 000 Franken an die kantonale Pro Senectute. Der Verein Brüggli in Romanshorn wird für den Bau eines Wohnhauses für betreutes Wohnen für Jugendliche mit einer psychischen oder physischen Behinderung mit 50 000 Franken unterstützt. Je 1000 Franken werden für die FrauenVernetzungsWerkstatt und für die Unterstützung von schweizerischen Hilfsgesellschaften im Ausland gesprochen. Auf nationaler Ebene wird die Schweizer Patenschaft für Berggemeinden mit einem Solidaritätsbeitrag von 15 000 Franken unterstützt.

Teil der Budgetabstimmungen

Erwähnt wird ferner der im Raum Neckertal geplante Naturpark. Die Finanzierungsanteile der beteiligten St. Galler und Ausserrhoder Gemeinden seien Gegenstand der Budgetabstimmungen. Würden die Budgetkredite in allen Gemeinden angenommen, werde sich Appenzell Ausserrhoden mit 30 000 Franken aus dem Lotteriefonds beteiligen, heisst es. (kk)

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