Gehüpft, gelaufen, geworfen

Zweiter Ausserrhoder «Guet druf Tag» mit prächtigem Wetter und vielfältigen Erlebnissen: Vom Bahnhof Trogen führten Posten in die Umgebung des Kinderdorfs. Der Bewegungsspass und die gesunde Ernährung standen im Zentrum.

Lukas Pfiffner
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TROGEN. «Papi, törf i nomol?» «Mami, chomm, mer gönd jetzt döt ane.» So tönte es vorgestern Samstag immer wieder. Vor einem Jahr hatte der «Guet druf Tag» des Ausserrhoder Amtes für Gesundheit in Speicher stattgefunden, diesmal war der Standort Trogen ausgewählt worden.

Vom Bahnhof aus führten zehn Posten in die Umgebung des Kinderdorfes Pestalozzi und luden zwischen 10 Uhr und 16 Uhr zu vielfältigen Aktivitäten und Informationen ein. Der Spass an der Bewegung und das Interesse an der gesunden Ernährung standen im Mittelpunkt. Es konnten sämtliche Posten angelaufen oder auch nur einzelne absolviert werden. Am einen Ort verweilten die Besucherinnen und Besucher einige Zeit, am anderen nur kurz.

Reichlich genützt

«Wir freuen uns natürlich an den hervorragenden äusseren Bedingungen», meinte Reto Fausch, der Leiter des Ausserrhoder Amtes für Gesundheit. Bei prächtigem Wetter nützten Einzelpersonen wie auch Familien die Angebote reichlich. Die grosse Mehrheit der Interessierten hatte – so machte es den Anschein – den Hinweis der Organisatoren befolgt, mit dem öffentlichen Verkehr anzureisen.

Ausprobieren und überlegen

Mit grosser Begeisterung waren Kinder auf der Hüpfburg aktiv. Milchshake, Gemüserisotto und Früchtespiessli wurden genossen, Wanderschuhe in Zielreifen geworfen, Geheimnisse des Waldes entdeckt, auf der Slackline und dem E-Bike das Gleichgewichts- resp. Tretvermögen geschult. Traditionelle Sportarten und Trendsportarten wurden an einem Posten von der Sportschule Appenzellerland vorgestellt; ein Ausprobieren war erwünscht. In einem Wander-Quiz konnte das Wissen über das Appenzellerland geprüft werden, und in den Erlebnistag integriert war eine Verlosung. Zahlreiche Freiwillige unterstützten die Veranstalter an den Stationen als Helferinnen und Helfer im Einsatz. Auch Touristen, die auf ihrer «gewöhnlichen» Wanderung zufällig zu den Posten kamen, wurden angesprochen und auf die Angebote aufmerksam gemacht. Standortmarketing und «Guet druf» passen ja durchaus zusammen.

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