Gehirn- und Beinjogging

Mit rund 150 Teilnehmern war das Agility-Meeting vom Samstag der grösste vom Hundesport Toggenburg durchgeführte Anlass im Jahr.

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agility. Bei angenehmen Temperaturen und vorwiegend trockener Witterung flitzten die Hunde über den Hindernisparcours. Leider mussten die Teilnehmer des letzten Laufes doch noch im Regen starten.

Vielfalt der Rassen

Auch wenn Agility von Border Collies in der Kategorie Large (Hunde über 43 Zentimeter), Shelties bei den Medium (35-43 Zentimeter) oder Papillon und Jack Russel Terriers bei den Small-Hunden (unter 35 Zentimeter) beherrscht wird, war am Wettkampf im Rickenhof, Wattwil eine bunte Mischung verschiedenster Rassen und Mischlinge auszumachen.

Einer der kleinsten Teilnehmer war wohl ein Podengo Portugues Pequeno und bei den grossen Hunden fiel – in diesem Sport eher ungewohnt – ein Rottweiler auf, der den Parcours neben den Australischen, Belgischen und Holländischen Schäfern gut meisterte. Ein solcher Anlass bietet eine gute Gelegenheit sich ein Bild über die Vielfalt der Rassen zu machen.

Sport für Jung und Alt

Der Richter stellt jeweils die 18 bis 20 Hindernisse ansteigend im Schwierigkeitsgrad auf. Für die kleinen und mittelgrossen Hunde bleibt die Position der Hindernisse auf dem Parcours gleich, jedoch werden die Hürden tiefer aufgelegt. Agility ist ein Sport für Gross und Klein, Alt und Jung und braucht neben Schnelligkeit auch Kopfarbeit, sollte die Reihenfolge der Hindernisse doch auf dem optimalsten Weg angegangen werden.

Die Teilnehmer können vor dem Beginn eines Laufes während acht bis zehn Minuten den gesamten Parcours besichtigen und sich die Reihenfolge der Hindernisse einprägen.

Nicht nur Schnelligkeit gefragt

Je nach Schnelligkeit und Fitness von Hund und Führer wählt sich jeder den für ihn passenden Weg. Wo junge Hundeführer mit ihren Hunden mit rennen, müssen sich ältere Semester ihre Kräfte so einteilen, dass sie den Hund auch auf Distanz leiten können. Am Wattwiler-Wettkampf waren auch einige Senioren zwischen 70 und 80 Jahren dabei.

Ein fast 80jähriger Hundeführer stellte fest, dass sein Gedächtnis viel besser geworden sei, seit er Agility betreibe und er freue sich jeweils über technisch schwierige Parcours, die anstatt Schnelligkeit mehr Konzentration und gute Führung des Hundes voraussetzen, denn der Schnellste sei er nicht mehr.

Gute Toggenburger

Einige junge Toggenburger zählten zu den erfolgreichen Teilnehmern am Wettkampf.

Sandro Aerne, Wattwil mit Sheltie Amira und Border Collie Lynn, Nina Frischknecht, Mosnang mit Mischling Gin und Sheltie Cookie standen mehrmals auf dem Podest. Auch Patrick Buri, Wattwil mit Parson Russell Terrier Beni schaffte einen zweiten Platz in Medium 1. Weitere Teilnehmer aus der Region von Wil bis Wildhaus kamen in die vordersten Ränge. (pd)

Die Ranglisten sowie weitere Bilder des Wettkampfgeschehens sind unter www.hundesporttoggenburg.ch einsehbar.

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