Gehen, ging, gegangen

LESETIP Wie erträgt man das Vergehen der Zeit, wenn man zur Untätigkeit gezwungen ist? Wie geht man um mit dem Verlust derer, die man geliebt hat? Wer trägt das Erbe weiter? Richard, emeritierter Professor, kommt durch die zufällige Begegnung mit den Asylsuchenden auf dem Oranienplatz auf

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SGT-TT00-2308-040

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Wie erträgt man das Vergehen der Zeit, wenn man zur Untätigkeit gezwungen ist? Wie geht man um mit dem Verlust derer, die man geliebt hat? Wer trägt das Erbe weiter? Richard, emeritierter Professor, kommt durch die zufällige Begegnung mit den Asylsuchenden auf dem Oranienplatz auf die Idee, die Antworten auf seine Fragen dort zu suchen, wo sonst niemand sie sucht: Bei jenen jungen Flüchtlingen aus Afrika, die in Berlin gestrandet und seit Jahren zum Warten verurteilt sind.

Und plötzlich schaut diese Welt ihn an, den Bewohner des alten Europas, und weiss womöglich besser als er selbst, wer er eigentlich ist.

Jenny Erpenbeck erzählt eine Geschichte vom Wegsehen und Hinsehen sowie von Tod und Krieg.

Jenny Erpenbeck: Gehen, ging, gegangen, Knaus, 351 Seiten Öffnungszeiten: Dienstag 15.30 bis 17.30 Uhr Donnerstag 18.30 bis 20.30 Uhr Samstag 9.30 bis 11.30 Uhr In den Schulferien nur donnerstags www.lichtensteig.ch