Geheimnisvolle Wegweiser

BÜTSCHWIL. Wer durch Bütschwil fährt, dem fallen sie auf: Die Wegweiser mit kryptischen Aufschriften. Wo genau ist denn D7C? Und welche Ortschaft heisst Z2a?

Martina Signer
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Diese Wegweiser müssen nur LKW-Chauffeure verstehen, die für die Umfahrung Bütschwil unterwegs sind. (Bild: Martina Signer)

Diese Wegweiser müssen nur LKW-Chauffeure verstehen, die für die Umfahrung Bütschwil unterwegs sind. (Bild: Martina Signer)

Natürlich gibt es keine Ortschaft mit dem Namen Z2a. Und auch keine Strasse D7C. Mit diesen Wegweisern muss sich auch nicht der Durchreisende oder der Anwohner zurechtfinden, sondern der LKW-Chauffeur, der für den Bau der Umfahrung Bütschwil unterwegs ist.

An mehreren Verzweigungen in Bütschwil und Dietfurt zeigen diese Wegweiser des kantonalen Tiefbauamtes die Richtung zu Zwischendeponien oder zu Installationsplätzen, wie von Ruedi Vögeli zu erfahren ist. Er ist Gesamtprojektleiter der Umfahrung Bütschwil und Stellvertreter der Abteilung Strassen und Kunstbauten beim Tiefbauamt des Kantons. Er erklärt, dass hinter den Zahlen und Nummern auf den Wegweisern kein geheimer Code steckt: «Sie sind schlicht und einfach durchnummeriert.» Für die Lastwagenfahrer ergeben die Wegweiser durchaus Sinn. «Es gibt einen ganzen Plan zu den einzelnen Plätzen», so Ruedi Vögeli weiter. Die Zwischendeponieplätze sind dazu da, um Aushub wie Kies oder andere Materialien, die später für den Bau der Umfahrung wieder genutzt werden können, zwischenzulagern.

Material, das für den Bau nicht mehr benötigt wird, transportieren die Chauffeure laut Ruedi Vögeli direkt zu ihrem Unternehmen, wo es aufbereitet wird.