Gegen neues Stipendiengesetz

SCHWELLBRUNN. Das Departement Bildung und Kultur führte bis zum 13. Mai eine Vernehmlassung zum neuen Stipendiengesetz durch. Der Gemeinderat Schwellbrunn lehnt dieses in seiner Stellungnahme gemäss einer Medienmitteilung ab.

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SCHWELLBRUNN. Das Departement Bildung und Kultur führte bis zum 13. Mai eine Vernehmlassung zum neuen Stipendiengesetz durch. Der Gemeinderat Schwellbrunn lehnt dieses in seiner Stellungnahme gemäss einer Medienmitteilung ab. Appenzell Ausserrhoden ist als Folge des Beitritts zum Stipendienkonkordat verpflichtet, das kantonale Recht anzupassen. Dem Gemeinderat Schwellbrunn ist die Bedeutung der Hochschulausbildung in einer Wissensgesellschaft sehr wohl bewusst. Im Sinne von Eigenverantwortung und Subsidiaritätsprinzip befürwortet er trotzdem den Grundsatz, dass die Finanzierung von Ausbildungen in erster Linie Sache der Person in Ausbildung und ihrer Eltern ist. Nur wenn deren finanzielle Mittel nicht ausreichen, soll der Kanton Ausbildungsbeiträge leisten. Die Beiträge für Ausbildungen an Hochschulen und in der höheren Berufsbildung sollen aus Darlehen bestehen. Dieser Weg wird gegenüber Stipendien als zweckmässigere Unterstützungsmassnahme beurteilt. Zudem könnten damit die jährlichen Mehrkosten von 400 000 Franken des vorliegenden Gesetzesentwurfs spürbar reduziert werden. (gk)