Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Gefragte Gesundheitsbranche bei Berufseinsteigern

In diesem Sommer treten in Ausserrhoden rund 470 Lernende eine Berufsausbildung an. Viele zieht es in die Gesundheitsbranche. Ansonsten lockt nebst dem kaufmännischen Bereich auch die Küche.
Bruno Eisenhut
105 Lernende starten dieser Tage eine Ausbildung im Gesundheitswesen. Bild: APZ

105 Lernende starten dieser Tage eine Ausbildung im Gesundheitswesen. Bild: APZ

Das Gesundheitswesen scheint eine beliebte Branche für Berufseinsteiger zu sein. 105 Lernende beginnen dieser Tage eine Ausbildung in diesem Bereich. Den Löwenanteil in dieser Sparte bilden Fachperson Betreuung und Fachperson Gesundheit mit knapp 80 Kontrakten. Im Gesundheitswesen beginnen somit rund 22 Prozent aller Lehrverhältnisse. Dieser Anteil hat sich verglichen mit den vergangenen fünf Jahren nicht wesentlich verändert, ziemlich parallel zur Anzahl aller Lehrverträge aber verringert.

Mit 45 Lehrverträgen immer noch beliebt scheint die Ausbildung zur Kauffrau oder zum Kaufmann. Der Rückgang um rund einen Viertel zu den Vorjahren zeigt aber deutlich, dass sich die Nachfrage nach einer KV-Ausbildung verringert.

Klassisches Handwerk nur teilweise gefragt

Nur in geringem Umfang rückläufig sind einige Handwerksberufe. Zimmerleute etwa werden in den kommenden vier Jahren 15 Stück ausgebildet und Schreiner gar deren 16. Dies sind keine hohen Werte, jedoch sind sie in den vergangenen Jahren mehr oder weniger stabil geblieben. Ähnlich verhält es sich bei den Köchinnen oder Köchen: 21 Personen treten zur Ausbildung an. Bei den Fleischfachleuten sind es derweil deren sechs.

Einen Einbruch erleiden in diesem Jahr die Landwirte. Vier Personen beginnen die Ausbildung – mehr als 50 Prozent weniger als im Vorjahr. Auch für Milchtechnologe, Bäcker-Konditor oder Forstwart scheint derzeit eine geringe Nachfrage zu bestehen.

Seit mehreren Jahren stabil und zuletzt gar mit Trend zur Zunahme ist die Ausbildung zum Polymechaniker unterwegs. Zehn Verträge wurden abgeschlossen, ähnlich viele wie zur Ausbildung als Elektroinstallateur (11). Eine starke Zunahme von drei auf sieben Lehren vermeldet das Amt für Berufsbildung bei der Ausbildung zum Produktionsmechaniker.

Trotz Kampagne Tendenz rückläufig

Mit rund 470 Lehrverhältnissen erreicht die Anzahl Lehren in Appenzell Ausserrhoden den tiefsten Wert seit dem Jahr 2005 (siehe Infografik). Dies hänge nicht zuletzt auch mit der demografischen Entwicklung zusammen, heisst es seitens des Ausserrhoder Amt für Berufsbildung.

Erkannt haben diesen Trend auch der Kantonale Gewerbeverband und der Industrieverein AR. Schon vor einigen Jahren haben die beiden Wirtschaftsverbände deshalb die Kampagne «Perspektive Beruf» lanciert. Mit verschiedenen Attraktivitäten sollen die Vorzüge und weiterführenden Möglichkeiten in den verschiedenen Berufen und Branchen aufgezeigt werden.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.