Gedanken zur Überbauung der Ortsgemeinde

«Sanierung war lange ein Thema», Ausgabe vom 25. August

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Die Ortsgemeinde hat entschieden, dass das Ortsgemeindehaus zusammen mit dem danebenstehenden Einfamilienhaus abgebrochen wird und durch schöne, zeitgemässe Bauten ersetzt wird. Eine andere Variante ist schlicht nicht finanzierbar. Jahrelange Überlegungen und Abklärungen führten zu diesem Entscheid. Mit dieser Lösung wird dem Anspruch auf verdichtetes Bauen Rechnung getragen. Es entsteht Wohnraum, ohne dass Kulturland verbaut wird.

Ja, das Ortsgemeindehaus ist geschichtsträchtig. Da sind sich nun alle einig. Geschichtsträchtig heisst nicht, dass das Haus schön oder zweckmässig, geschweige denn schützenswert ist. Es geht hier um das Haus und nicht um die Geschichte.

Vertrauen wir der Ortsgemeinde und deren Verwaltung, dass sie mit bestem Wissen handelt. Dass sie mit Hilfe eines ausgewiesenen Architektenteams eine zeitgemässe und ins Ortsbild passende Überbauung realisiert. Jede Verzögerung durch Einsprachen verursacht Mehrkosten.

Statt gegen das Projekt zu unterschreiben, freuen wir uns auf moderne, erschwingliche Wohnungen an bester Lage.

Vreni und Werner Rot, Dorf, 9650 Nesslau Vreni und Hansjakob Schmid, Lutenwilerstrasse 7, 9650 Nesslau Rösli und Hermann Zwingli, Lutenwilerstrasse 19. 9650 Nesslau