Gaudi bis in die Morgenstunden

Bettina und Hansruedi Egli hatten am Freitag und Samstag zur zweiten Hüttengaudi eingeladen. Die Familie hat sich entschlossen, den gemütlichen Anlass zur Tradition werden zu lassen.

Thomas Rüegg
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Das Trio Echo vom Bergli spielte am Freitagabend an der zweiten Hüttengaudi in der Schlatt. (Bild: Thomas Rüegg)

Das Trio Echo vom Bergli spielte am Freitagabend an der zweiten Hüttengaudi in der Schlatt. (Bild: Thomas Rüegg)

NEU ST. JOHANN. Zum Gelingen der zweitägigen Veranstaltung war ein grosses Mass an Vorarbeiten notwendig. Nachdem das Vieh zur Sömmerung auf die Alp getrieben war, wurden Stall und Scheune geräumt und gründlich gereinigt. Darauf konnten die Infrastrukturen für die zweite Hüttengaudi in der Schlatt schliesslich geplant und realisiert werden.

Wie im letzten Jahr durfte die Gastgeberfamilie Bettina und Hansruedi Egli auf viele Helferinnen und Helfer zählen, die am Grill, im Service und in der Organisation im Einsatz sowie für allgemeine Sicherheit und für die Zuweisung der Gäste auf dem Parkplatz zuständig waren.

Disco und Volkstümliches

Mit viel Musik erlebten am Freitag und Samstag zahlreiche Gäste jeden Alters Gemütlichkeit in Freundeskreisen. Am Freitag spielte das Trio Echo vom Bergli und für den Samstagabend liessen sich die vier Spieler Goldiger Örgeliblitz für die musikalische Unterhaltung verpflichten. Eine besondere Hüttengaudi genossen auch die jüngeren Gäste, die sich in der «Disco Bar» aufhielten, um einem anderen Musikstil zu frönen. In den Räumen von Stall und Scheune herrschte ein reger Betrieb.

Stimmung auf dem Höhepunkt

Am Freitagabend gegen Mitternacht nahmen Besucheraufmarsch und Stimmung stetig zu. Ausser den Musikformationen waren keine Gruppen oder Chöre zu Aufführungen aufgeboten, denn für ausserordentliche und überraschende Darbietungen sorgten vielmehr das Publikum: Mit Schelleschötte und Naturjodel. Somit stieg die Feststimmung immer mehr zu einem unerwarteten Höhepunkt. Diese Stimmung dauerte letztlich nahezu bis zur Morgendämmerung an.

Gesamthaft darf auch das diesjährige Hüttengaudi als sehr gelungenen Anlass in die Geschichte eingehen, meinen die Gastgeber. Für Bettina und Hansruedi Egli ist dies ein Grund mehr, diese Tradition aufrecht zu erhalten.