Gasthaus Ochsen «sauguet»

Die gastronomische Lücke am schmucken Urnäscher Dorfplatz wird wieder geschlossen. Am 19. April ist Neueröffnung. Neue Gastgeber sind Roger Bodenmann und Beatrice Eugster.

René Bieri
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URNÄSCH. Niemand hat eigentlich damit gerechnet, dass das Gasthaus Ochsen, diese schmucke, mit Tradition und Brauchtum verbundene Wirtschaft am Urnäscher Dorfplatz, so lange geschlossen bleibt. Elsbeth Raschle gab am Alten Silvester 2011 das Wirten auf. Seither war es im Haus dunkel. Lediglich eine Affiche beim Hauseingang mit der Telefonnummer und dem Hinweis, wo man sich bei Interesse allenfalls melden könnte, weckte die Hoffnung, dass neue Gastgeber das Gasthaus wieder einmal zu neuem Leben erwecken werden.

Ein Urnäscher

Genau diese Telefonnummer schrieb sich Roger Bodenmann hinter die Ohren, und er kam mit dem sehr kooperativen Besitzer Bruno Bischofberger rasch klar. Der Urnäscher übernimmt mit seiner Partnerin Beatrice Eugster das Haus per 19. April, eine Woche vor dem Urnäscher Striichmusigtag. Vorstellen muss man den Wirt den Urnäscherinnen und Urnäschern nicht. Roger Bodenmann, der gelernte Koch, war von 1994 bis 2000 im «Sternen» im Tal tätig. Nach einer Pause bzw. Wanderjahren kehrte er zurück und übernahm am 1. Oktober 2010 das «Lollipop», die Bar im Keller des Hotels Krone.

Wieder in die Küche

Er habe sich, so der zukünftige «Ochsen»-Wirt, einfach wieder auf seine Lieblingsbeschäftigung besinnt: das Kochen nämlich. So will er die Gäste an seinem neuen Wirkungsfeld mit dem Slogan «Gasthaus Ochsen – sauguet» überzeugen. Es sind denn auch die Schnitzel in verschiedensten Variationen, die auf der Speisekarte aufgeführt sind: Rotschers Ochsenschnitzel, das Teufelsding, das Extreme, das Fleischlose und so weiter. Auch die Kinder von vier bis zwölf Jahren kommen im «Ochsen» nicht zu kurz: Chicken Nuggets oder Schnipo Alter mal 1 Franken ergibt den Menüpreis. Als weitere Besonderheit gibt es abends zwischen 22 und 23 Uhr Ghackets und Hörnli für Fr. 14.50, das Getränk inklusive. Und erwähnen will der Gastgeber auch den Gemüsegratin und die hausgemachte Salatsauce, wie er ihn zu Zeiten im «Sternen» aufgetischt hatte und von den Gästen sehr geschätzt wurde. Znüni-Aktivitäten und Mittagsmenüs für Handwerker und samstags/sonntags die selbstgemachte Schwarzwäldertorte sind weitere Besonderheiten aus «Rotscher's-Küche».

Gefällige Hotelzimmer

Gross renovieren mussten die neuen Gastgeber die beiden heimeligen Gaststuben nicht. Und in den Gästezimmern wurde von Beatrice Eugster sanft Hand angelegt. Das Haus verfügt über fünf Doppel- und ein Dreibettzimmer. Dusche und WC befinden sich auf den Etagen. Als Besonderheit bietet der «Ochsen» die Alpstobe an, ein Zimmer mit eigener Toilette und Badewanne mit Duschgelegenheit für zwei Personen.

Roger Bodenmann, Gasthaus Ochsen, Dorfplatz 12, 9410 Urnäsch; Telefon 071 366 00 66; www.ochsen-urnaesch.ch; info@ochsen-urnaesch.ch

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