Gastfreundschaft könnte erweitert werden

Leserbrief zum Projekt Naturpark Neckertal und damit verbundene Möglichkeiten für den Tourismus. «Zeit fürs Echte», wie der Claim für das Neckertal heisst, soll in die Tat umgesetzt werden.

Drucken

Leserbrief zum Projekt Naturpark Neckertal und damit verbundene Möglichkeiten für den Tourismus.

«Zeit fürs Echte», wie der Claim für das Neckertal heisst, soll in die Tat umgesetzt werden. Wir haben eine sehr vielseitige Natur, ein tolles Naherholungsgebiet, eine Landschaft, derer wir Sorge tragen wollen und gerne mit anderen teilen. Die Schönheit unserer Region fordert heraus, die Diskussion um einen Naturpark Neckertal zeigt Chancen und Risiken auf. Für Familien, Wanderer, Biker etc. ist das Neckertal ein Eldorado, ein Ort zum Sein. Doch es braucht mehr.

Agrotourismus zum Beispiel, damit Landwirte ihr Wissen mit der Stadtbevölkerung teilen können. Landwirte, die Gäste willkommen heissen. Es braucht Wanderwege, welche durch Wald, Wiesen, Felder und an Höfen vorbeiführen, es braucht Achtsamkeit und da sind sowohl die Wanderer und die Biker als auch die Landwirte mit ihren oft lauten Hunden gefordert.

Es braucht Übernachtungsmöglichkeiten für Jung und Alt. Denn was wäre ein Naturpark ohne Gaststätten, Landbeizen – in welchen naturverbundene Gäste sich verpflegen und ausruhen können. Wir haben in unserem Tal verschiedene Möglichkeiten zum Ausruhen und doch hätten wir gegenwärtig die einmalige Möglichkeit, eine weitere Übernachtungsmöglichkeit zu gestalten. Eine Jugendherberge für Junge, für Familien oder Wanderer von nah und fern. Da das Alters- und Pflegeheim in Mogelsberg geschlossen wird, wären die baulichen Voraussetzungen für eine Jugendherberge geschaffen, dies umso mehr, als auch der Standort mit den ÖV oder PW gut erreichbar ist. So würde eine Win-Win-Situation entstehen, das Alters- und Pflegeheim könnte neu genutzt werden.

Wenn am Naturpark gearbeitet wird, sollte sich eine Kommission dieser Idee annehmen – eine Idee, welche ich bereits vor Monaten mal in der Öffentlichkeit lanciert habe. Ich würde mich freuen, wenn die Idee von vielen anderen in unserem Tal unterstützt würde und wir so gemeinsam einen Beitrag zur Entwicklung des Tourismus in unserem Neckertal leisten können.

Werner Alder 9125 Brunnadern