Gartenbesichtigung und Lesung

«Wenn du ein Gärtchen hast und eine Bibliothek, so wird es dir an nichts fehlen.

Elisabeth Solèr
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Die Mitglieder des Gartenbauvereins Ebnat-Kappel haben kürzlich den Garten von Brenda Ley besichtigt und Tips ausgetauscht. (Bild: pd)

Die Mitglieder des Gartenbauvereins Ebnat-Kappel haben kürzlich den Garten von Brenda Ley besichtigt und Tips ausgetauscht. (Bild: pd)

«Wenn du ein Gärtchen hast und eine Bibliothek, so wird es dir an nichts fehlen.» Diese Worte von Cicero bewahrheiteten sich auch am vergangenen Dienstagabend für die Gartenbaumitglieder aus Ebnat-Kappel, die die Einladung zur Gartenbesichtigung mit anschliessender Lesung im Wohnheim Speer annahmen. Es wurde ein lehrreicher Sommerabend.

Eine Stunde früher als gewohnt, um 17.30 Uhr, trafen etwa 20 Gartenbaumitglieder im Garten von Brenda Ley an der Steinfelsstrasse ein. Viele verschiedene Blumen leuchteten uns in der Abendsonne entgegen. Den Garten nun einmal nicht nur von der Strasse her zu betrachten, sondern inmitten der vielen verschiedenen blühenden Pflanzen zu stehen, war eine Freude. Bei der Besichtigung wurde sofort klar, dass die Gartenbesitzerin mit Liebe und Umsicht ihre Anlage naturnah pflegt und hegt. Die interessierten Besucherinnen und Besucher durften von den Erfahrungen der Gartenbesitzerin profitieren, manch guter Tip wurde weitergegeben und ausgetauscht.

Nach einem kurzen Spaziergang wurden wir im Wohnheim Speer erwartet. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön für die Gastfreundschaft und den Apéro. Monika Rutz begrüsste uns herzlich und informierte uns über das Wohnheim. Gerne liessen wir uns von ihr durchs heimelige Haus führen und freuten uns, dass wir ein langjähriges Vereinsmitglied als Bewohnerin antrafen. Auch hier wurde natürlich von den Eingeladenen der rollatorgerechte Garten gerne besichtigt. Nebst den farbenprächtigen Blumen überraschten uns verschiedene Klanginstallationen, die zum Ausprobieren einluden. Nach all den schönen Besichtigungen machten es sich alle zum zweiten Teil des Abends unter den grossen Sonnenschirmen gemütlich. Elisabeth Solèr hatte verschiedene Texte und Geschichten, wie könnte es anders sein, rund um das Glück des Gärtnerns ausgewählt. Einmal nicht selber zu lesen, sondern einfach nur zuhören zu können, genossen die Teilnehmenden sehr.

Nach gemütlichem Zusammensein bei angeregten Gesprächen neigte sich ein wunderschöner Sommerabend dem Ende zu. Herzlichen Dank an alle Mitwirkenden.