Garmisch gewinnt den 39. Preis von Wildhaus

In Wildhaus wird bereits wieder Curling gespielt. Nachdem beim kürzlich ausgetragenen Sommerturnier noch frostiges Wetter war, herrschte beim 39. Preis von Wildhaus prächtiges Bilderbuchwetter.

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Das Siegerteam aus Garmisch: (von links) Skip Rainer Schöpp, dessen Schwester Andrea Schöpp sowie Florian Zahler und Imogen Oona Lehmann. (Bild: pd)

Das Siegerteam aus Garmisch: (von links) Skip Rainer Schöpp, dessen Schwester Andrea Schöpp sowie Florian Zahler und Imogen Oona Lehmann. (Bild: pd)

In Wildhaus wird bereits wieder Curling gespielt.

Nachdem beim kürzlich ausgetragenen Sommerturnier noch frostiges Wetter war, herrschte beim 39. Preis von Wildhaus prächtiges Bilderbuchwetter. Mit 16 Mannschaften war das Turnier ausgebucht und so waren während den vier Runden alle vier Rinks jeweils besetzt. Wie schon vor einem Monat konnte mit Carmen Küng eine Spielerin aus dem aktuellen Schweizer Weltmeisterschafts-Team begrüsst werden.

Aus Garmisch nahm mit Andrea Schöpp, die zusammen mit ihrem Bruder Rainer angereist ist, eine ehemalige Weltmeisterin am Wettkampf teil. Bei den Herren kam mit Andy Kapp der Skip der deutschen Weltmeisterschaftsteilnehmer nach Wildhaus. Dieser spielte aber mit Tochter und Sohn und überliess das skippen Opa Charlie.

Prominente Teilnehmer

Bereits in der ersten Runde trafen mit Uzwil und «Wildhaus-Gasfüess» zwei Anwärter auf vordere Ränge aufeinander. Die «Gasfüess» mit Weltmeisterin Carmen Küng siegten erst im Zusatzend. Die starken Uzwiler gaben sich in den folgenden drei Runden keine Blösse mehr und siegten mit jeweils 11 Steinen. Dies reichte schliesslich für Bronze. Die «Gasfüess» verloren das zweite Spiel knapp gegen die Familie Kapp. Zwei weitere Siege am Sonntag brachten sie schliesslich auf Platz fünf.

Am Samstag waren nach zwei Runden vier Teams mit je zwei Siegen an der Ranglistenspitze. Uznach gewann gegen Füssen knapp mit nur einem Stein Unterschied.

Spannende Wettkämpfe

Nach drei Runden waren deshalb nur noch die beiden Teams von SCR Garmisch und Uznach ohne Verlustpunkte. Das Finalspiel gewann schliesslich Garmisch knapp mit 4:3 Steinen und Uznach rutschte noch auf Rang vier ab. Baden hatte sich nach der Startniederlage gegen Uznach auf Rang drei vorgearbeitet und nach einem weiteren Sieg in der Schlussrunde ergab dies am Schluss den Silber-Platz. (pd)