GANTERSCHWIL: Möglichkeiten einbringen

Für ihre Hauptversammlung genoss die FDP Bütschwil-Ganterschwil in der Firma Berlinger & Co. AG Gastrecht. Deren Werdegang wurde vorgestellt.

Peter Jenni
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Der scheidende Präsident der FDP Bütschwil-Ganterschwil, Roland Schneider (links), und sein Nachfolger Silvan Breitenmoser. (Bild: Peter Jenni)

Der scheidende Präsident der FDP Bütschwil-Ganterschwil, Roland Schneider (links), und sein Nachfolger Silvan Breitenmoser. (Bild: Peter Jenni)

Peter Jenni

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Wichtigster Tagespunkt der Hauptversammlung bildete die Wahl eines neuen Präsidenten, da Roland Schneider von Ganterschwil wegzieht. Zur Wahl vorgeschlagen wurde den rund 20 anwesenden Mitgliedern Silvan Breitenmoser. Er ist in Kirchberg aufgewachsen und wohnt seit acht Monaten mit seiner Familie in Ganterschwil. Sein Credo, sinngemäss: Er fühle sich verpflichtet im Dorf mitzumachen und sich dort einzubringen, wo es möglich sei. Seine Wahl war denn auch unumstritten und fiel einstimmig aus. Die übrigen Geschäfte gaben zu keinen Diskussionen Anlass. Gemeinderätin Silvia Schweizer konnte von einem kleinen Vorschlag in der Parteikasse berichten.

Ein «vorbildlicher Kellner»

Ehe Roland Schneider seinen letzten Jahresbericht kundtat, hielt Hansjörg Furrer, Schulratspräsident der Oberstufe Bütschwil-Ganterschwil-Lütisburg (BuGaLu), eine kurze Laudatio über den abtretenden Präsidenten, der 2013 in den Vorstand und 2014 zum Präsidenten gewählt wurde. Derzeit ist er noch Mitglied des Schulrates BuGaLu.

Furrer attestierte ihm, dass er überparteilich aktiv gewesen sei. Hinzu komme, dass er ein «vorbildlicher Kellner» sei, wie sich am albanischen Kulturtag 2015 eindrücklich gezeigt habe. Mit einem Geschenkkorb und viel Applaus wurde Roland Schneider verabschiedet. Ebenfalls ein Präsent konnte Praxedis Facci als brillante Glühwein-Köchin zum jährlichen Glühweintag entgegennehmen.

Roland Schneider machte auf den Tag der offenen Baustelle der Umfahrung Bütschwil vom 25. August und die Ersatzwahl in den Schulrat BuGaLu vom September aufmerksam. Wunsch des Vorstandes wäre eine Frau aus Ganterschwil oder Lütisburg. In seinem Jahresbericht blickte Roland Schneider nicht nur auf das vergangene Jahr, sondern auf vier Jahre Präsidentschaft zurück, da jeder Abschied und jede Veränderung dazu zwinge, ein Resümee zu ziehen. Als besondere Höhepunkte nannte er den Albanertag und den Besuch von Nationalrätin Karin Keller-Sutter (heute Ständerätin), die ihm bestens in Erinnerung sind. Weiter betonte er, unter anderem, er erachte es als Pflicht, «den Austausch mit unseren Wählern zu suchen sowie die Gratwanderung zwischen Veränderung und Bewährtem zu schaffen». Leider sei es ihm nicht gelungen, «das angestaubte, wenn nicht gar antiquierte Image des Politisierens zu entstauben».

Dennoch gelte es in die Zukunft zu blicken, aus den Erfahrungen der Vergangenheit zu lernen und zum Guten zu wenden, so Roland Schneider.