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GAIS: Spatenstich für Millionenbau

Gestern haben bei der Klinik Gais die Arbeiten für den Neubau begonnen. Mit der Anpassung der Infrastruktur wird den Patientenbedürfnissen Rechnung getragen. Es werden 70 neue Arbeitsplätze geschaffen.
Alessia Pagani
Gilgian Leuzinger von der Relesta AG, VR-Präsident Rolf Engler, Gemeindepräsident Ernst Koller, Chefarzt Thomas Baisch, Direktor Georg Stoffels, Architekt Rolf Mayer, Roland Benz, Leiter Technik, und Chefarzt Artur Bernardo legen selbst Hand an. (Bilder: PAG)

Gilgian Leuzinger von der Relesta AG, VR-Präsident Rolf Engler, Gemeindepräsident Ernst Koller, Chefarzt Thomas Baisch, Direktor Georg Stoffels, Architekt Rolf Mayer, Roland Benz, Leiter Technik, und Chefarzt Artur Bernardo legen selbst Hand an. (Bilder: PAG)

GAIS. «Der Neubau wird ein Meilenstein. Es handelt sich um Dimensionen, wie es sie in Gais in den vergangenen 30 Jahren nicht gegeben hat», sagt Rolf Engler, Verwaltungsratspräsident der Klinik Gais. Gestern fiel dort der Spatenstich für ein 27 Millionen teures Neubauprojekt. In den kommenden Jahren werden ein vierstöckiges Haupthaus und zwei kleinere einstöckige Flügelhäuser an das bestehende Gebäude angebaut. Architekt ist Rolf Mayer aus St. Gallen, der bereits die Aufenthaltsräume und das Bistro geplant hat. Der Zeitplan sieht eine Fertigstellung der Arbeiten Ende 2018 vor. Und bereits jetzt wird eifrig gearbeitet. So wird momentan der bestehende Speisesaal erweitert. Im Frühling folgt die Küche – Anpassungen, die der Neubau nötig macht.

57 neue Doppelzimmer auf drei Stockwerken

Mit dem Anbau soll den Bedürfnissen der kardialen Patienten besser Rechnung getragen werden. Geplant ist, dass im Anbau neu die kardiologische Abteilung untergebracht wird. Im Haupthaus werden drei Stockwerke mit Patientenzimmern belegt, zudem werden verschiedene Ärzte- und Büroräumlichkeiten sowie ein Empfang und ein Speisesaal darin Platz finden. Geplant sind 57 neue Doppelzimmer. Die bestehenden Gebäude erfahren eine Umnutzung. Die Psychosomatik wird um 20 Plätze ausgebaut und und die onkologische Abteilung als eigenständige Abteilung geführt. «Mit dem Neubau und der Umnutzung sind die Abteilungen räumlich besser getrennt, und für den Patienten ist die Orientierung wesentlich einfacher», sagt Klinikdirektor Georg Stoffels.

Die Auslastung der Klinik beträgt zwischen 95 und 98 Prozent. «Eine hohe Auslastung ist von uns gewünscht. Auslastung bringt Rentabilität», sagt Rolf Engler. Mit dem Umbau steigt die Kapazität. Künftig können bis zu 50 Prozent mehr Patienten betreut werden. Dies entspricht ungefähr 80 Personen. Zudem wird die Anzahl Arbeitsplätze von momentan 130 Vollzeitstellen und 60 Teilzeitstellen um 50 Prozent steigen. «Dies entspricht etwa 70 neuen Arbeitsplätzen», so Rolf Engler. Grund für den Ausbau ist nicht die hohe Auslastung, sondern der demographische Wandel in der Bevölkerung. «Der Trend, dass immer mehr alte und schwerkranke Herzpatienten nach Gais kommen, hält an», so Stoffels. Mit der neuen Spitalfinanzierung 2012 habe sich diese Situation nochmals akzentuiert. «Dies macht eine Anpassung der Infrastruktur notwendig.» Zumal die Betroffenen immer weniger mobil seien. Die Patientenzimmer werden über einen Balkon verfügen und der Neubau über einen separaten Speisesaal für etwa 40 Personen, welche keine langen Wege auf sich nehmen können. Zudem werden die Zimmer rollstuhlgängig gebaut, die jetzigen sind für Rollstühle zu eng.

Schon zu Beginn der Planung haben die Verantwortlichen gemerkt, dass alleine eine Anpassung der jetzigen Räumlichkeiten aus statischen Gründen nicht ausreicht. «Wir wollen etwas bauen, das funktioniert. Der Bau hat einem Zweck zu dienen», sagt Rolf Engler.

Auf dem Modell ist der Neubau dunkler hervorgehoben.

Auf dem Modell ist der Neubau dunkler hervorgehoben.

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