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GAIS: Kleines, feines Festival

Auf Ledi folgt Ledi 2. Über das ganze Wochenende verteilt finden auf dem Dorfplatz 18 Veranstaltungen auf einer mobilen Bühne statt.
Jonas Manser
Der «Adapter» wird zur Bühne für die Ledi 2. (Bild: PD)

Der «Adapter» wird zur Bühne für die Ledi 2. (Bild: PD)

Jonas Manser

jonas.manser@appenzellerzeitung.ch

Von Freitag bis Sonntag ist in Gais viel los: Die kleine Nach­folgerin der Wanderbühne Ledi besetzt den Dorfplatz. Der Auslöser für das kleine Festival war der Wakkerpreis, eine Auszeichnung für beispielhaften Ortsbildschutz, den Gais ziemlich genau vor 40 Jahren erhalten hatte. Was anfänglich nur eine Podiumsdiskussion zum 40-Jahre-Jubiläum war, wurde schnell zu etwas Grösserem. «Das eine ergab das andere», beschreibt Reto Pfändler, Mitglied des Organisationskomitees, den Planungsprozess. Das OK suchte nach weiteren Beiträgen, um den Anlass auszubauen und schrieb dies öffentlich aus. Schnell hätten sich viele Interessenten gemeldet, das Programm nahm Konturen an. Das OK habe auch selbst eigene Künstler angefragt, um so das ­Line-up abzurunden.

«Kleines, feines Festival in Gais»

«Unser Leitgedanke war stets, das Festival so vielfältig und abwechslungsreich wie möglich zu gestalten», so Pfändler. Man habe sich für den Namen «Ledi 2» entschieden, da man einige Parallelen zur ursprünglichen Wanderbühne sah. Bereits die «Ledi 1» habe auf dem Dorfplatz in Gais haltgemacht und sei überaus beliebt gewesen beim Publikum. Sie wollten einen Namen wählen, der den Leuten schon ein Begriff sei. Als Bühne dient dieses Mal eine Wanderbühne auf Rädern – die mobile Ausstellungsplattform «Adapter» aus dem Aargau. Dank grosszügiger Beiträge der Gemeinde und zahlreicher anderer Spon­soren kann das Fest das ganze Wochenende kostenlos besucht werden.

Im Jahr 2013 feierten beide Appenzell die 500-jährige Zugehörigkeit zur Eidgenossenschaft. Während der Sommermonate war die Wanderbühne Ledi in Gemeinden und Bezirken des ­Appenzellerlandes unterwegs. Die wandernde Ledi war für insgesamt 60 Tage die Bühne für 300 Veranstaltungen. Das Programm war in drei Teile aufgebaut: «Lokalbühne», «Kunstbühne» und «Akademie». Auf der «Lokalbühne» traten Vereine und Gruppen aus der Gemeinde beziehungsweise dem Bezirk auf. Auf der «Kunstbühne» wurde ein von den Kuratoren des Anlasses geplantes Programm durchgeführt. Die «Akademie» bot eine Plattform für Diskussionen.

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