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GAIS: Kakerlaken-Invasion in Gais

In diesen Tagen haben es sich ungebetene Gäste in Gaiser Wohnungen bequem gemacht: Deutsche Schaben. Das Ungeziefer hält nicht nur die Bewohner, sondern auch Kammerjäger und die Drogerie auf Trab.
Die Deutsche Schabe ist die meistverbreitete Schabe in der Schweiz. (Bild: pd)

Die Deutsche Schabe ist die meistverbreitete Schabe in der Schweiz. (Bild: pd)

GAIS. Um es vorweg zu nehmen: Ein Schabenbefall ist nicht unbedingt auf mangelnde Hygiene zurückzuführen. Es ist überwiegend die grosse Mobilität (Auslandreisen) von Menschen sowie der Import von Gütern, auch Lebensmitteln, die das Einschleppen der Insekten aus wärmeren Regionen befördern. Zurzeit bemerkt der Drogist Bruno Geiger in Gais einen vermehrten Bedarf an Schabenbekämpfungsmitteln und auch eine Spezialfirma, ein «Kammerjäger», stand dieser Tage in der Gemeinde im Einsatz gegen die auch als Kakerlaken bekannten Schädlinge.

Schaben sind Allesfresser

Die Deutsche Schabe ist die meistverbreitete Schabenart in der Schweiz. Sie ist etwa 10 bis 15 mm lang, gelblichbraun mit zwei schwarzen Längsstreifen auf dem Halsschild. Sie besitzt lange Flügel, kann aber nicht fliegen. Schaben sind Allesfresser und gehen an alles Nahrhafte, was erreichbar ist. Abfälle, Vorräte, Lebensmittel jeder Art, aber auch Kot und Materialien wie Leder, Textilien und Papier stehen auf dem Speisezettel. Durch ihr Verhalten bei der Nahrungssuche werden an den Füssen haftende Bakterien überall verteilt. Millionen Keime (Salmonellen, Hepatitis, Typhus, Tuberkulose, Milzbrand) können dadurch verteilt werden.

Insekten in Ritzen

Zeichen des Befalles sind zum Beispiel Kotspuren der Schaben, kleine schwarze Punkte ähnlich Kaffeesatz. Und falls man nachts beim Lichteinschalten Insekten in Ritzen verschwinden sieht, sind es sehr wahrscheinlich Kakerlaken. Dann ist es Zeit, etwas zu unternehmen.

Der Drogist rät vorerst, es mit Sprays oder Leimfallen zu versuchen. Für grössere Befälle ist ein Fachmann beizuziehen, der mit der sogenannten Gel-Methode den ungebetenen Gästen zu Leibe rückt. Wer sich noch näher zur beschriebenen Problematik informieren möchte, findet im Internet zum Beispiel unter www.schaedlingsbekaempfung.ch viele nützliche Tips zum Thema. (hf)

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