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GAIS: Hörler folgt auf Ferrari

Im Trägerverein des Walderlebnisraums Gais ist das Präsidium in neue Hände übergeben worden. Hansjörg Hörler wurde zum Nachfolger von Fernando Ferrari gewählt.
Martin Hüsler
Der neue Präsident Hansjörg Hörler mit Fernando Ferrari und Toni Kuster. (Bild: Martin Hüsler)

Der neue Präsident Hansjörg Hörler mit Fernando Ferrari und Toni Kuster. (Bild: Martin Hüsler)

Martin Hüsler

redaktion@appenzellerzeitung.ch

Als Mann der ersten Stunde hat Fernando Ferrari die Geschicke des Walderlebnisraums Gais ganz wesentlich geprägt und ­dafür reichlich Herzblut fliessen lassen. Er war dabei, als im Jahr 2007 im Schosse eines Projektteams die ersten Ideen zur Realisierung jener Institution keimten, die schliesslich Anfang Juni 2010 ihrer Bestimmung übergeben werden konnte. Davor war im November 2009 der Trägerverein Walderlebnisraum gegründet worden, mit Fernando Ferrari als erstem Präsidenten. «Mit immerwährender Präsenz und mit mustergültigem Elan setzte er sich für den Walderlebnisraum ein», würdigte Roland Lussmann, Vizepräsident des Trägervereins, Fernando Ferraris hervorragende Vereinsführung, eine Ansicht, die auch die übrigen Vorstandsmitglieder einhellig teilen. In den Dank für das Geleistete – seine Wertschätzung fand es auch in einem im Walderlebnisraum entstandenen Bild von Fabienne Lussmann – schloss Roland Lussmann auch Fernando Ferraris Gattin Edith ein, die sich ebenfalls stets in den Dienst der guten Sache gestellt hatte.

Bereits 2016 war Hansjörg Hörler in den Vorstand des Trägervereins gewählt worden. Dies im Sinne einer Einarbeitungs­phase, nachdem er sich willens gezeigt hatte, das Präsidium ab der Hauptversammlung 2017 zu übernehmen. Als Ingenieur-Agronom und als versierter Ausstellungsgestalter in den Bereichen Landwirtschaft, Ernährung und naturnahes Gärtnern bringt er beste Voraussetzungen für die Bedürfnisse mit, wie sie sich mit der Führung des Walderlebnisraums ergeben. Die Hauptversammlung wählte ihn einstimmig zum neuen Präsidenten. Seinen Rücktritt aus dem Vorstand hatte auch Toni Kuster eingereicht. Er war ebenfalls von Anfang an dabei und trug als Mitverantwortlicher für Lerninhalte viel dazu bei, dass die Informationselemente und didaktischen Mittel stets ihren Zweck erfüllen konnten. Auf seine Mitinitiative kam es 2011 dazu, dass der Walderlebnisraum die WWF-Auszeichnung «Der grüne Zweig» zuerkannt bekam. Toni Kusters Obliegenheiten übernimmt Peter Graf aus Speicher, der ebenfalls schon vor Jahresfrist in den Vorstand ­gewählt worden war. Im Zuge der fälligen Gesamterneuerungswahlen wurden auch die übrigen Vorstandsmitglieder bestätigt: Roland Lussmann (Vizepräsident), Martin Frischknecht (Kassier), Manfred Hutter (Bauten und Unterhalt), Simone Agosti (Marketing), Röbi Nagel (Bauten und Unterhalt), Martin Hüsler (Kommunikation und Aktuariat), Fabio Ferrari (Internetauftritt), Hans Mösli (Beisitzer) und Walter Fitzi (Vertreter der Korporation Rietli-Schachen). Das Revisionsamt üben weiterhin Jap van Dam und Regula Bruderer aus. Der Trägerverein zählt derzeit 160 Mitglieder. Das sind zwölf mehr als vor einem Jahr. Ab­genommen hat die Zahl der Veranstaltungen auf deren 43, was einem Rückgang von 25 Prozent entspricht. Zurückzuführen ist dies unter anderem auf eine strikter gehandhabte Bewilligungspraxis, wonach der Gedanke im Vordergrund steht, den Walderlebnisraum lediglich für solche Veranstaltungen freizugeben, die einen Bezug zum Wald haben.

Die ausgeglichene Jahresrechnung 2016 fand ebenso Genehmigung wie das auf gleichbleibenden Mitgliederbeiträgen basierende Budget 2017.

Grösseres Projekt vor Realisierung

Der Blick ins kommende Vereinsjahr richtet sich zunächst auf die vom 11. bis 14. Juli 2017 anberaumte Theaterwoche im Rahmen des Pro-Juventute-Ferien(s)passes. Kinder entwickeln dabei unter theaterpädagogischer ­Hilfe ein Stück, das sie dann am 14. Juli aufführen. Grösseren Aufwandes bedarf sodann der Erlebnispfad der Sinne, der den bereits bestehenden Erlebnispfad er­gänzen und erweitern soll. Eine Arbeitsgruppe hat die Vorbereitungen bereits weit vorangebracht. Die Einweihung des Erlebnispfades der Sinne ist auf die HV 2018 vorgesehen.

Im Anschluss an die statutarischen Geschäfte referierte der Ausserrhoder Oberförster Heinz Nigg zum Thema «Er erinnerte dabei unter anderem an den gewaltigen Föhnsturm 1919, der viel mehr Holz umgelegt habe als 1999 der Sturm «Lothar».

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