Fussballer leisten Frondienst

Am letzten Montagabend zeigten die Spieler der ersten Mannschaft des FC Kirchberg, dass sie nicht nur mit dem Ball zu Spitzenleistungen fähig sind. Sie leisteten auf der Finnenbahn Norenberg Fronarbeit, und da war einiges an Power gefragt.

Peter Künzle
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Es brauchte viele fleissige Hände, um die Finnenbahn zu präparieren. (Bild: pd)

Es brauchte viele fleissige Hände, um die Finnenbahn zu präparieren. (Bild: pd)

Am letzten Montagabend zeigten die Spieler der ersten Mannschaft des FC Kirchberg, dass sie nicht nur mit dem Ball zu Spitzenleistungen fähig sind.

Sie leisteten auf der Finnenbahn Norenberg Fronarbeit, und da war einiges an Power gefragt. Holzschnitzel und 17 Kubikmeter Sägemehl wurden geschaufelt und dann auf Blachen auf der Laufbahn der Finnenbahn gezogen und verteilt. Das war ein Krafttraining der speziellen Art. Toll, welchen Einsatz die Fussballer auch hier zeigten, nur der Gedanke an das nächste Spiel vom nächsten Abend bereitete einige Sorgen. Aber immerhin reichte es gegen Uzwil 2b zu einem 1:1.

Jedes Jahr leistet ein Verein auf dem Fitnessparcours Norenberg Fronarbeit und bringt die Anlage wieder auf Vordermann. Dieses Jahr hat der FC Kirchberg diese Aufgabe übernommen. Die erste Mannschaft übernahm auch hier eine Vorbildfunktion und selbstverständlich machte Trainer René «Wämsi» Bosshart auch mit. Unterstützt wurden die Gruppe von Guido Brägger und seinem Sohn, die einen Raupentransporter mitgebracht hatten. Auch der Präsident der IG Fitnessparcours, Walter Huber, und Josef Knill, der während des ganzen Jahres die Anlage betreut, griffen zu Schaufel und Rechen. So legten ein Dutzend Powermänner tüchtig los und nach eineinhalb Stunden waren die Schnitzel und der grosse Haufen Sägemehl verteilt und man liess sich bei der Blockhütte Würste und Getränk munden. Walter Huber war stolz: «Ihr habt sehr gut und speditiv gearbeitet. Die vielen Besucher auf der Finnenbahn sind euch dafür dankbar.»

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