«Fussball zwischen den Skirennen»

Nachgefragt

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Der 65-jährige Markus Frei ist seit über 35 Jahren im Trainermetier tätig. Unter anderem war er während der Saison 1987/88 Trainer beim FC St. Gallen (damals noch Nationalliga A, heute Super League) und betreute 2002 als Nachwuchstrainer die Schweizer U17, als diese in Dänemark Europameister wurde (mit Tranquillo Barnetta). Aktuell ist der Vater von Bundesligaprofi Fabian Frei (Mainz 05) Leiter Future Champs Ostschweiz. Das Ausbildungskonzept (Footeco) hat zum Ziel, dass in allen 140 Vereinen des Verbandsgebietes dieselbe Ausgangslage für den Nachwuchs herrscht. Am Sonntag war Markus Frei beim Frauenfussballfestival in Bazenheid und schaute sich die Spiele der kickenden Mädchen an.

Markus Frei, warum sind Sie in Bazenheid?

Meine Frau Ruth gehört zum Trainerteam der Frauenfelder ­D-Juniorinnen. Zudem bin ich Vorstandsmitglied beim FC Frauenfeld, daher interessiert es mich, wie ein Turnier, das den Breitenfussball abdeckt, organisiert ist.

Dann hat der Besuch nichts mit Ihrer Funktion als Leiter Footeco zu tun?

Nein, ich bin privat hier. Mädchenfussball beschäftigt mich aber sowieso, schliesslich war ich auch einmal Trainer der Frauennationalmannschaft U19. Im Übrigen sind die talentiertesten Mädchen bei Footeco auch dabei oder kommen einmal hinzu. Das eine oder andere Talent fällt mir heute vielleicht sogar auf. Ich bin aber nicht hier, um zu sichten und werde mir auch keine Namen notieren. Es ist doch einfach schön, wenn man sich auf diese Art einen Eindruck des D-Juniorinnen-Fussballs in der Ostschweiz verschaffen kann.

Sind Sie als Fussballer auch am Skifahren und an der WM in St. Moritz interessiert?

Selbstverständlich. Es freut mich, dass es hier einen Fernseher hat, so kann ich zwischen dem Fussball die Frauen- und Herrenabfahrt schauen. (bl)

Anmerkung: Das Interview wurde am letzten Sonntag vor dem Start der Frauenabfahrt um 10.30 Uhr geführt.