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FUSSBALL: Temporeiches Duell

Der FC Kirchberg gewann das intensive Toggenburger Derby in Ebnat-Kappel mit 6:2 und meldete seine Aufstiegsambitionen deutlich an.
Walter Züst
Die Kirchberger jubeln in der sechsten Minute bereits zum zweiten Mal (0:2). Ganz links: der Vierfachtorschütze Ramon Kuhn. (Bild: Walter Züst)

Die Kirchberger jubeln in der sechsten Minute bereits zum zweiten Mal (0:2). Ganz links: der Vierfachtorschütze Ramon Kuhn. (Bild: Walter Züst)

Walter Züst

redaktion@toggenburgmedien.ch

Ein 4.-Liga-Spitzenspiel, das seiner Affiche gerecht wurde. Die klar besseren Karten hatten an diesem Abend die Alttoggenburger. Traumstart mit zwei Toren in den ersten sechs Minuten. Mit zwei weiteren Treffern zwischen der 47. und 52. Minute wurden die kurz vor und nach der Pause aufkeimenden Hoffnungen der Platzherren im Keim erstickt. Büsser hatte in der 43. Minute auf 1:2 verkürzt, Roth brachte die Gastgeber nur eine Minute nach dem 1:3 auf 2:3 heran (48.). Die Gäste antworteten postwendend mit dem 2:4 und bauten den Vorsprung in der Folge weiter aus. Vor allem die Art und Weise, wie die Kirchberger in der zweiten Halbzeit auftraten, war beeindruckend. Auch mit sechs eingewechselten Spielern ging die Ordnung nicht verloren. Keine Chance für das Stadelmann/Störi-Team, viel zu bewegen. Ihre besten Momente hatten die Ebnat-Kappler in der letzten halben Stunde der ersten Halbzeit. Da setzten auch sie starke Akzente. Schade, dass mit Ledergerber einer der Antreiber verletzt vom Platz musste.

Kuhn trifft gleich viermal

Kirchberg-Trainer Mario Leber nennt als Stärke seines Teams das Kollektiv. Am Samstag überstrahlte einer alle: Ramon Kuhn. Den 21-Jährigen bekamen die Ebnat-Kappler nie in den Griff. Beim 0:1 glänzte die Nr. 10 mit einem Kabinettstücklein, beim 1:2 war er nach einem von Rohner an die Latte gelenkten Sallahu-Freistoss zur Stelle. Was für eine Entschlossenheit auch beim 2:5 nach herrlichem Querpass von Müller (63.). Und nach Wohlgensingers Rückpass in der 72. Minute (2:6). Die andern zwei Kirchberger Tore gingen auf das Konto von Müller (0:2) und Sallahu (2:4).Die im Schnitt jüngeren Ebnat-Kappler mussten Lehrgeld bezahlen. Vor allem in der hintersten Linie schlichen sich mehr Unsicherheiten ein als gewohnt. Die vermochte auch Torhüter Rohner trotz guter Interventionen nicht immer auszubügeln. Eine Niederlage, die den Traum vom Überwintern auf Platz eins platzen liess, für die Rückrunde aber alles offen lässt.

Kirchberg-Trainer Mario Leber: «Die Ebnat-Kappler haben gute Spieler in ihren Reihen und werden ihren Weg machen. Der Wahnsinnsstart erleichterte uns vieles und die Systemumstellung nach der Pause brachte mehr Sicherheit.»

Matchtelegramm: Ebnat-Kappel I – Kirchberg I 2:6 (1:2). – Untersand. – 90 Zuschauer. – Sr. Severin Knecht. – Tore: 2. Kuhn 0:1. 6. Müller 0:2. 43. Büsser 1:2. 47. Kuhn 1:3. 48. Roth 2:3. 52. Sallahu 2:4. 63. Kuhn 2:5. 72. Kuhn 2:6. Ebnat-Kappel I: Rohner; Lieberherr, Romer, Bucher, Ristic; Stäheli (74. Tschumper), Anderegg, Ledergerber (35. Diener), Roth; Büsser (63. N. Hug), Figaro. – Auf der Bank: L. Hug, Fent, Niederer (ET). Kirchberg: Iten; Brändle, Schweizer, Wohlgensinger; Nagel, Lang (65. Bouwmeester), Widmer, Müller (72. Bürge); Sallahu (69. Holenstein); Ress (59. Schönenberger / 79. Tsanu), Kuhn (75. Elmazi).

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