FUSSBALL: Rückstand wird kleiner

Eine gute zweite Halbzeit reichte der ersten Mannschaft des FC Ebnat-Kappel, um sich im 4.-Liga-Derby in Bütschwil mit 4:0 (1:0) klar durchzusetzen.

Walter Züst
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Yannis Tschumper (Nr. 20) leitete die starke Phase der Ebnat-Kappler mit dem 2:0 in der 47. Spielminute ein. (Bild: Walter Züst)

Yannis Tschumper (Nr. 20) leitete die starke Phase der Ebnat-Kappler mit dem 2:0 in der 47. Spielminute ein. (Bild: Walter Züst)

Walter Züst

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Möglich, dass der Verlauf des ­Rickenbach-Spiels eine gewisse Verunsicherung zur Folge hatte. Anders ist die schwache Leistung in Halbzeit 1 kaum zu erklären. «Zurückhaltend» in der Bewegung ohne Ball, fehlerhaft bei der Ballkontrolle und im Angriff völlig ideenlos. Zur glücklichen Pausenführung reichte es doch. Ledergerbers Weitschuss zum 0:1 (18.) wäre haltbar gewesen. Das Erstaunliche: Die harmlosen Bütschwiler kamen zu zwei guten Torchancen (Kolb in der 19., Truniger in der 23. Spielminute).

Sehr vieles in Halbzeit 2 korrigiert

Ob es am Tee lag? Wohl kaum. Das Stadelmann-Team präsentierte sich nach dem Wechsel jedenfalls wie verwandelt. Jetzt wurde Druck aufgebaut, die Pässe kamen an und die Torchancen häuften sich. Tschumper glänzte nach einem Figaro-Pass mit dem Treffer zum 2:0, Ledergerber traf nach einer «Notbremse» vom Punkt aus (3:0) und Stäheli knallte das Leder in zwei Anläufen in die Maschen (4:0). Diener, Roth, Ledergerber (Kopfball an die Latte) und Stäheli besassen weitere gute Gelegenheiten. Ein Lebenszeichen gab es auch von den Platzherren, mit Kolbs Chance in der letzten Spielminute. Weil Leader Wil erstmals patzte (2:2 in Henau), beträgt der Rückstand der Ebnat-Kappler auf die Spitze nur noch drei Punkte.

Matchtelegramm: Bütschwil II – Ebnat-Kappel I 0:4 (0:1). – Sportplatz Breite – 50 Zuschauer – SR: Ersin Nesimi – Tore: 18. Ledergerber 0:1. 47. Tschumper 0:2. 51. Ledergerber 0:3 (Elfmeter). 60. Stäheli 0:4. Ebnat-Kappel I: Rohner; Aerne (83. Diener), Romer, Bucher, Ristic; Stäheli, Ledergerber, Anderegg, Diener (57. Roth); Tschumper (75. Störi), Figaro (61. L. Hug). – Auf der Bank: De Salvador und R. Büsser.