FUSSBALL: Im Cupfinalfieber

Der Wetterumsturz am letzten Wochenende führte zu zahlreichen Spielabsagen. In den kommenden Tagen und Wochen ist Nachholbedarf angesagt.

Beat Lanzendorfer
Drucken
Teilen

Beat Lanzendorfer

beat.lanzendorfer

@ toggenburgmedien.ch

Die letzte Bazenheider Niederlage in der Meisterschaft datiert vom 8. Mai 2016. Damals setzte es gegen Amriswil eine 1:2-Heimniederlage ab. Im Nachhinein waren es die entscheidenden Punktverluste, damit es am Ende erneut nicht zum Aufstieg reichte. Im Spiel vom kommenden Samstag gegen Bronschhofen würde sich ein Nuller weniger fatal auswirken. Etwas dagegen dürfte Trainer Stefanachi haben. Trotz allem, der Vorsprung auf Verfolger Calcio Kreuzlingen, der Abstiegskandidat Herisau zu Gast hat, würde bei jeder Konstellation im Minimum weiterhin acht Punkte betragen. Mehr Druck spürt Bronschhofen, das nach der guten Vorrunde plötzlich noch einmal von hinten bedrängt wird.

Wattwil Bunt (3. Liga) braucht den Befreiungsschlag

«Ruhig Blut» muss die Devise in Wattwil lauten, auch wenn die Resultate in der Rückrunde wenig berauschend aussehen. Betrachtet man nur die Leistung in Eschenbach, ist ein klarer Aufwärtstrend feststellbar. Nun gilt es, diesen gegen Tabellennachbar Gossau 2 in Punkte umzumünzen. Mit Bütschwil, in Uznach, und Kirchberg, in Niederurnen gegen Linth 04 2, reisen beide Toggenburger Abstiegskandidaten über den Ricken. Beim derzeitigen Formstand spricht leider wenig dafür, dass beide für ihre Vorrundenniederlage Revanche nehmen können. An der Spitze hat Aadorf wichtige Punkte beim 1:1 gegen Uznach eingebüsst. Nun steht den Thurgauern der ungemütliche Gang nach Netstal bevor. Die besten Karten hält Wängi in Händen, das mit einem Heimsieg gegen Eschenbach dem Aufstieg einen grossen Schritt näherkommt.

Neckertal-Degersheim erfüllt die Pflicht

Der Leader der 4.-Liga-Gruppe 7 bezwang am Dienstag dank Toren von Renato Ebneter, Benjamin Gübeli, Mathias Rüegg und Florian Oertli Bronschhofen 2 mit 4:2. Die Konkurrenz hat vergeblich auf einen Ausrutscher gehofft. Der Vorsprung nach Verlustpunkten beträgt weiterhin acht komfortable Punkte.

Hält das Ebnat-Kappler Frühjahrshoch in der 4. Liga Gruppe 8 an? Nachdem zuletzt Glarus und Uzwil dem Druck der Stadelmann-Boys nicht standhalten konnten, ist es nun Wil, das den Ebnater Vormarsch stoppen möchte. Die Äbtestädter liegen nur zwei Punkte hinter Spitzenreiter Wagen, haben aber auch noch zwei Partien weniger ausgetragen.

Zwei Spiele innert vier Tagen für die Frauen

Zwischen Donnerstag und Samstag entscheidet sich, ob die Gemeinschaft Neckertal-Bütschwil auch in naher Zukunft von der Rettung in der 1. Liga träumen darf. Heute Abend gastiert die Mannschaft beim Tabellendritten Amriswil. Zwei Tage später kommt Südost Zürich ins Toggenburg. Zwei Siege und die Frauen der Spielgemeinschaft Neckertal-Bütschwil könnten bis auf zwei Zähler zum Trennstrich aufschliessen. Vor ein paar Wochen waren die Aussichten um einiges schlechter.

Mit zehn Punkten Vorsprung auf den designierten Absteiger Münsterlingen-Berg kann Ebnat-Kappel (2. Liga, Gruppe 1) nicht mehr viel passieren. Es wäre allerdings schön, wenn im neuen Jahr gegen Rapperswil-Jona endlich über den ersten Sieg berichtet werden dürfte.