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FUSSBALL: FC Bazenheid richtet die Blicke nach oben

Am Sonntag startet Bazenheid (2. Liga Interregional) die Rückrunde mit dem Auswärtsspiel in Freienbach (14.30 Uhr). Der 36-jährige Captain Dejan Baumann, der dienstälteste Spieler des Vereins, äussert sich zu den Aussichten in den kommenden Monaten.
Beat Lanzendorfer
Zwei Captains: Dejan Baumann (in rot) mit Steve von Bergen anlässlich des Cupspiels Bazenheid – Young Boys (1:7) am 18. September 2016. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Zwei Captains: Dejan Baumann (in rot) mit Steve von Bergen anlässlich des Cupspiels Bazenheid – Young Boys (1:7) am 18. September 2016. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Dejan Baumann, zehn Punkte Rückstand auf Platz 1, neun Zähler Reserve auf die Abstiegszone. Wo führt die Reise in der zweiten Meisterschaftshälfte hin?
Unser Ziel muss es sein, uns in der vorderen Tabellenhälfte zu etablieren. Wir haben gezeigt, dass wir eine Bereicherung für diese Liga sind.

Sie spielen seit der Saison 2000/01, mit Ausnahme eines zweieinhalbjährigen Abstechers zu Tuggen, für den FC Bazenheid. Hat sich der Fussball seit Ihren Anfängen als Aktiver verändert?
Das Niveau ist generell in allen Ligen gestiegen. Das hat sicherlich auch mit der Integration der U-Mannschaften in den Aktivfussball zu tun. Generell werden die jungen Spieler besser ausgebildet, was für die gesteigerte Attraktivität im Amateurfussball spricht.

Als dienstältester Spieler können Sie sicher einschätzen, wie sich der FC Bazenheid in den 18 Jahren gewandelt hat?
Der FC Bazenheid hat es zum Glück geschafft, dass sich eben nicht viel verändert hat. Der Verein ist nach wie vor sehr familiär aufgestellt und versucht im Vergleich mit der Konkurrenz mit bescheidenen finanziellen Mitteln eine erfolgreiche Mannschaft auf die Beine zu stellen.

Sie werden bald 36. Bereiten Ihnen die Trainings bei Wind und Wetter und das Laufen bei Kälte keine Mühe?
Es braucht schon mehr Überwindung als früher, aber vor allem im Kopf. Körperlich wird es nicht nur wegen der Kälte im Winter anspruchsvoller, die Regeneration wird länger und man muss einfach besser auf den Körper hören als früher.

Haben Sie sich auch schon mit einem möglichen Rücktritt auseinandergesetzt. Bleiben Sie dem FC Bazenheid nach Ihrer Zeit als Aktiver in anderer Funktion erhalten?
Ich war im letzten Sommer nach dem Aufstieg sehr nahe dran, aufzuhören. Die Mannschaft liegt mir aber am Herzen. Solange ich Spass habe und es privat machbar ist, werde ich weitermachen. Im Februar wurde ich zudem als Vertreter der 1. Mannschaft in den Vorstand gewählt. Was genau meine zukünftigen Aufgaben sind, werden wir noch definieren. Ich bleibe dem FC Bazenheid sicher erhalten.

Was gehört in der Zeit als Aktiver für Sie zu den Höhepunkten?
Wenn man etwas erreicht hat, das es im Amateurfussball ab der 2. Liga noch nie gab, nämlich sämtliche 22 Spiele zu gewinnen, dann muss das einfach der Höhepunkt sein. Unglaublich, was wir mit unserem Team erreicht haben. Natürlich gehört auch das Match gegen die Berner Young Boys zu meinen Highlights, bei dem ich als Captain auflaufen durfte.

Zur Aktualität. Wie ist die Vorbereitung zur Rückrunde verlaufen?
Sagen wir es mal so, es hätte optimaler laufen können. Wir hatten einige verletzungsbedingte Absenzen und auch die Freundschaftsspiele waren nicht durchwegs erfolgreich. Wir haben aber in den letzten Wochen dank unseres Trainingslagers in Marbella den richtigen Weg gefunden und sind für den nächsten Sonntag bereit. Ich bin absolut optimistisch.

Nach anfänglichen Problemen holte die Mannschaft im zweiten Teil der Vorrunde aus sieben Spielen 17 Punkte. Wieso hat es von Beginn weg nicht geklappt?
Das hat aus meiner Sicht zwei Gründe: zum einen hatten wir vier gewichtige Abgänge. Zum anderen muss man sehen, dass wir kein leichtes Startprogramm hatten. Umso interessanter wird es zu sehen sein, was wir daraus für die Rückrunde gelernt haben.

Hat die Mannschaft die Aufgabe nach der sensationellen Aufstiegssaison (22 Spiele/66 Punkte) unterschätzt?
Nein, auf keinen Fall, aber es ist einfach ein anderes Niveau. Die vorderen Mannschaften verfügen über eine ganz andere Qualität und Klasse, da werden auch kleine Fehler bestraft. Wir sind nicht davon ausgegangen, dass wir durchmarschieren.

Am Sonntag geht es nach Freienbach. Die Schwyzer gehören nebst Linth 04 und Kreuzlingen zum Spitzentrio, gegen das Bazenheid dreimal das Feld als Verlierer verlassen hat. Könnte man sich die Reise an den Zürichsee auch sparen?
Ganz klar nein. Gegen Freienbach und Linth haben wir in der Vorrunde gut gespielt. Vor allem gegen Linth waren wir nahe dran. Wir gehen zuversichtlich ins Spiel und wollen einen grossen Gegner schlagen.

Ist die Mannschaft nun weiter als zu Beginn der Saison?
Wir sind eine eingespielte Truppe mit vielen Automatismen, dazu konnten wir uns auf einigen Positionen verstärken. Ich denke, wir haben uns weiterentwickelt und können selbstbewusst unsere Aufgaben angehen.

Wagen Sie eine Prognose zum Spiel am Sonntag?
Das erste Spiel ist immer eine Standortbestimmung. Wir gehen aber immer auf den Platz, um zu gewinnen, diese Mentalität tragen wir mittlerweile in uns. Prognose: 2:1 für Bazenheid.

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