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FUSSBALL: Erstligistinnen mit Intensität und Einsatz

Die Erstligistinnen des FC Bühler sind am vergangenen Wochenende in die Meisterschaft gestartet. Zum Auftakt gab es für das Team des neuen Trainers Mathias Speiser eine 0:3-Niederlage gegen den Aufsteiger.
Bühlers neuer Trainer Mathias Speiser schwärmt vom Trainingsfleiss seines Teams. (Bild: Mea Mc Ghee)

Bühlers neuer Trainer Mathias Speiser schwärmt vom Trainingsfleiss seines Teams. (Bild: Mea Mc Ghee)

Bereits Ende Juni haben die Frauen des FC Bühler das Training wieder aufgenommen, und in mehreren Testspielen konnte der neue Cheftrainer Mathias Speiser erste Eindrücke vom Erstligateam gewinnen. «Die Spielerinnen sind motiviert und kämpferisch auf einem sehr guten Niveau.» Das zeige sich besonders in den Trainingseinheiten. «Ich habe bereits einige Clubs gecoacht, aber so einen grossen Einsatz und eine solche Intensität in den Trainings habe ich noch selten erlebt», schwärmt er. Spielerisch könne man sich zwar nicht mit den Spitzenteams der Liga messen, aber letzten Endes sei es nicht wichtig, mehr Ballbesitz als die Gegnerinnen zu haben. «Entscheidend ist, dass wir nach 90 Minuten ein Tor mehr als die andere Mannschaft erzielt haben.»

Beim Saisonauftakt gegen den FC Thusis-Cazis vom vergangenen Wochenende setzte es für die Mittelländerinnen allerdings eine 0:3-Niederlage ab. Trotz des deutlichen Resultats will Speiser nach seiner Premiere an der Seitenlinie nicht schwarzmalen. «Das Spiel verlief für uns recht unglücklich», sagt er. «Ich hatte den Eindruck, dass wir über die ganze Partie gesehen die bessere Mannschaft waren.» Die Niederlage führt er auf einige vermeidbare Fehler und die Effizienz der Gegnerinnen zurück.

Gewichtige personelle Veränderungen

Die Stärken des Teams verortet der neue Coach in der Defensive. Lediglich auf der Position der Torhüterin habe man nach dem Abgang von Rebecca Johnson noch keine perfekte Lösung gefunden, sagt er. In der Offensive habe Bühler noch Luft nach oben. «Wir müssen mehr Durchschlagskraft entwickeln und vor dem Tor zwingender werden.» Mit Jasmina Bronja, die nach einem Engagement in der NLA bei den Grasshoppers zurückgekehrt ist, steht dem Trainer eine Spielerin zur Verfügung, die das Team in dieser Hinsicht weiterbringen könnte.

Trotz der Startniederlage ist Speiser optimistisch, in dieser Saison in der oberen Tabellenhälfte mitspielen zu können. Der Aufstieg sei jedoch noch kein realistisches Ziel. «Die Spielerinnen müssen sich nach fünf Jahren unter demselben Trainer erst einmal an das neue System gewöhnen. Das braucht Zeit.» Ausserdem sei die Konkurrenz gross, und viele der anderen Teams hätten sich verstärkt. «Unser Ziel ist es, den 6. Platz zu erreichen», sagt Speiser. Damit würde sich Bühler gerade noch in der oberen Tabellenhälfte der zwölf Teams umfassenden Liga klassieren. Trotzdem darf das vorgegebene Ziel nicht weit unterschritten werden, denn vier Klubs der Gruppe steigen Ende Saison ab.

Gianni Amstutz

gianni.amstutz@appenzellerzeitung.ch

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