FUSSBALL: Erinnerungen an bessere Tage

Bütschwil verliert das Sechs-Punkte-Spiel gegen Tobel mit 0:2 und muss sich weiter nach der Decke strecken. Mängel in der Offensive führten zur Niederlage.

Beat Lanzendorfer
Drucken
Teilen
Bütschwil (in Rot) hat es zum Auftakt der Rückrunde verpasst, sich etwas vom Tabellenende abzusetzen. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Bütschwil (in Rot) hat es zum Auftakt der Rückrunde verpasst, sich etwas vom Tabellenende abzusetzen. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Beat Lanzendorfer

beat.lanzendorfer@

toggenburgmedien.ch

Vor knapp einem Jahr spielte Tobel noch in der 2. Liga und brachte im Heimspiel beim knappen 0:1 den späteren Aufsteiger Bazenheid arg in Bedrängnis. Vom Ruhm vergangener Tage ist wenig übrig geblieben. Mittlerweile in der 3. Liga muss sich der Absteiger auch in neuer Umgebung nach der Decke strecken. Seit Samstag, und dem Erfolg gegen Mitkonkurrent Bütschwil, hat sich die Situation leicht entspannt.

Es war kein berauschendes Spiel, welches die Zuschauer auf dem Kunstrasenplatz zu sehen bekamen. Die Nervosität nach der fünfmonatigen Winterpause und die ungemütliche Tabellenlage waren beiden Teams anzumerken. Vieles blieb Stückwerk.

Bemühungen blieben ohne Wirkung

Die erste Szene, welche zu einer Chance führte, erarbeitete sich Waldvogel. Gekonnt setzte er sich auf der linken Seite durch, sein Abschlussversuch wurde zur Beute von Schlussmann Barberi. Aufseiten des Gegners waren es Misimi und der Ex-Kirchberger Grauso, die für die meiste Gefahr sorgten. Letzterer war es, der kurz vor Ablauf der ersten halben Stunde von einer ungenügenden Abwehr von Torhüter Oswald profitierte und zum 0:1 traf. Die Reaktion der Gastgeber war bescheiden. Einzig Sennhauser erarbeitete sich vor der Pause so etwas wie eine Ausgleichschance.

Nach dem Seitenwechsel betrat Oberholzer für Waldvogel das Spielfeld und die neue Offensivkraft konnte durchaus einige Akzente setzen. Ein Tor blieb ihm hingegen versagt. Ebenso Routinier Marjakaj, der nach gut einer Stunde aus aussichtsreicher Position nicht erfolgreich war.

In der Endphase versuchten die Einheimischen, den Druck zu erhöhen. Letztlich waren die Pässe aber zu ungenau, um die Defensive des Gegners ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Kämpferisch müssen sich die Bütschwiler nichts vorwerfen lassen, spielerisch muss aber mehr kommen, will man sich am Ende der Saison nicht auf einem Abstiegsplatz wiederfinden. Für den Schlusspunkt war Sakiri besorgt, der den Bütschwilern in der Nachspielzeit mit dem 0:2 den definitiven Todestoss versetzte.

Hinweis Matchtelegramm: FC Bütschwil – FC Tobel-Affeltrangen 0:2 (0:1) Sportanlage Breite – 120 Zuschauer – Tore: 27. Grauso 0:1, 90. Sakiri 0:2.

FC Bütschwil: Oswald, Valentin Domgjoni, Brunner (65. Schönenberger), Vitor Domgjoni, Mazenauer; Marjakaj, Aschwanden, Fäh, Fust (80. Keller), Waldvogel (46. Oberholzer); Sennhauser.