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FUSSBALL: Erfolg sieht anders aus

Die Bazenheider und Neckertaler Aufstiege dürfen nicht darüber hinwegtäuschen. Die Toggenburger Fussballer hinken den Erwartungen hinterher.
Beat Lanzendorfer
Bütschwil und Kirchberg konnten sich selten aus der Umklammerung lösen – beide blicken in eine schwierige Zukunft. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Bütschwil und Kirchberg konnten sich selten aus der Umklammerung lösen – beide blicken in eine schwierige Zukunft. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Beat Lanzendorfer

beat.lanzendorfer@

toggenburgmedien.ch

Auf den ersten Blick könnte Euphorie aufkommen. Bazenheid aufgestiegen, Neckertal-Degersheim aufgestiegen. Bei genauerem Hinschauen relativiert sich die Freude. Bazenheid kehrt dorthin zurück, wo der Verein mit einem Jahr Unterbruch von 2000 und bis 2012 bereits war. Fünf Anläufe waren nötig, um endlich das ersehnte Zeil zu realisieren. Weil die Alttoggenburger bereits den Aufwand der höheren Liga betrieben haben, hat die Mannschaft das Potenzial, dort auch mithalten zu können. Zudem sind Trainer Heris Stefanachi und Sportchef Hans Stadler an der Transferfront nicht untätig. Zwei bis drei grosse Fische sollen noch ins Netz gehen.

Neckertal-Degersheim, der zweite Aufsteiger, wird die Angelrute in fremden Gewässern nur begrenzt auswerfen. Das wird auch nicht nötig sein. Der unglückliche Abstieg vor einem Jahr ist korrigiert. Nun soll der neuen «alten» Konkurrenz das Fürchten gelehrt werden.

Eine Reise mit ungewissem Ziel

Die Situation als Auflösungserscheinung zu betiteln, ist gar nicht so abwegig. Tatsache ist, in Kirchberg haben viele keine Lust, sich das 4.-Liga-Trikot überzustreifen. Die Verantwortlichen arbeiten mit Hochdruck daran, den Schaden in Grenzen zu halten. Was ist nur in Bütschwil los? Gute Infrastruktur, hervorragende Juniorenabteilung. Diese Kombination garantiert leider keine schlagkräftige 1. Mannschaft. Der schleichende Abstieg hat sich auch in dieser Spielzeit fortgesetzt. Wenn jetzt nicht Gegensteuer gegeben wird, ist man in zwölf Monaten in ähnlicher Situation wie in Kirchberg.

Vor einem Jahr holte Wattwil Bunt 38 Punkte und beendete die Saison auf Platz 3. Jetzt reichte es mit den 26 Zählern gerade noch zu Platz 9. Da darf man gespannt sein, ob es mit dem neuen Übungsleiter, dessen Name noch nicht an die Öffentlichkeit drang, aufwärts geht.

Zufriedene Gesichter in Ebnat-Kappel. Trainer Jürg Stadelmann bleibt eine weitere Saison und mit Jan Ledergerber kehrt ein Eigengewächs zurück (siehe nebenstehendes «Nachgefragt»), das auch weiter oben mithalten kann. Ohne den Ereignissen vorgreifen zu wollen, aber der nächstjährige Aufstieg wird über die Obertoggenburger führen.

Zu guter Letzt die Frauengemeinschaft Neckertal-Bütschwil. Der Traum «vorderes Mittelfeld» hat sich in Luft aufgelöst. Aufgewacht ist «frau» in der 2. Liga. Der Abstieg ist allerdings kein Weltuntergang, die Mannschaft ist stark genug, zurückzukehren.

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