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FUSSBALL: Der treue Brasilianer

Der FC Herisau ist die Wundertüte der 2. Liga, Gruppe 2. Mal spielen die Appenzeller um den Aufstieg, mal steigen sie fast ab. Eine Konstante ist der Trainer.
Patrik Kobler
«Giggerig»: Fabinho will heute mit seinem Team im ersten Heimspiel drei Punkte holen. (Bild: Parik Kobler)

«Giggerig»: Fabinho will heute mit seinem Team im ersten Heimspiel drei Punkte holen. (Bild: Parik Kobler)

Patrik Kobler

patrik.kobler

@apppenzellerzeitung.ch

Vom Aufstieg redet beim FC Herisau niemand mehr. Denn in der vergangenen Saison ging der Schuss mächtig nach hinten los. In der Vorrunde holten der Zweitligist bloss drei Punkte und lag im Winter abgeschlagen auf dem letzten Platz. Im Frühling folgte die Aufholjagd – der Abstieg konnte verhindert werden. «Wir schauen nur noch von Woche zu Woche», sagt Fabio de Souza auf die Ziele in der neuen Saison angesprochen. Der Start darf ihn zuversichtlich stimmen. Zum Auftakt gewann sein Team am vergangenen Samstag auswärts gegen den FC Uzwil 2 mit 1:0. Torschütze war Michael Keller. Er ist einer der Neuen beim FC Herisau. Der 28-Jährige verfügt über viel Routine und hat mit dem SC Brühl sogar in der Challenge League gespielt. «Er hat ein gutes Auge und eine gute Technik. Er bringt den letzten Pass», lobt ihn sein neuer Trainer. Der andere namhafte Neuzugang ist David Obrist. Er fehlte beim Start allerdings verletzungsbedingt. Gemäss Fabio de Souza ist Obrist ein Stürmer, «der immer giggerig ist, ein Tor zu machen».

«Spieler selber sind die besten Sportchefs»

Wer die namhaften Neuverpflichtungen sieht, vermutet, dass man der FC Herisau wieder vermehrt in die 1. Mannschaft investiert. Doch der Trainer sagt, dass die Transfers vor allem aufgrund von persönlichen Beziehungen zustande gekommen sind. «Die besten Sportchefs sind die Spieler selber», sagt der Ex-FCSG-Profi. Er steigt in seine mittlerweile achte Saison als Cheftrainer beim FC Herisau. Anfragen von höherklassigen Vereinen habe es immer mal wieder gegeben. Bis jetzt hat er immer abgewunken, sei es aus beruflichen Gründen oder auch, weil es ihm bei den Appenzellern gut gefällt. Fabio de Souza ist mittlerweile so etwas wie die Seele des Vereins, man kann sich kaum vorstellen, dass er mal weiterzieht. Wenn man mit ihm spricht, merkt man, dass er mit viel Leidenschaft bei der Sache ist. Er schwärmt von seiner Mannschaft, die aus tollen Typen bestehe. Dass das Kader jetzt 26 Spieler umfasst, gefällt ihm. So könnten auch einmal Absenzen gleichwertig ersetzt werden, was in der Vergangenheit nicht immer der Fall gewesen sei. Als Stärken seines Teams sieht er die Defensive – «wir stehen sehr kompakt» – sowie die erhöhte Schnelligkeit in der Offensive. Wohin die Reise in dieser Saison gehen wird, wagt er nicht zu prognostizieren. In den vergangenen Jahren war seine Mannschaft eine Wundertüte in der Liga, in welcher jeder jeden schlagen kann. Mal spielte sie um den Aufstieg, mal stieg sie fast ab.

Steinach heute zu Gast auf dem Ebnet

Heute bestreitet der FC Herisau um 17 Uhr auf dem Ebnet das erste Heimspiel. Gegner ist der FC Steinach. Die St. Galler haben zum Auftakt das Derby gegen den FC Rorschach-Goldach mit 0:2 verloren.

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