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FUSSBALL: Der Auftritt eines Absteigers

Drittligist Kirchberg unterliegt nach desolater Vorstellung und mit dem letzten Aufgebot Eschenbach. Die Toggenburger präsentieren sich wie ein künftiger Viertligist.
Beat Lanzendorfer
Die Kirchberger Spieler, rechts Nico Bürge, liefen dem Ball und den Gegnern am Donnerstagabend im Spiel gegen Eschenbach meist hinterher. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Die Kirchberger Spieler, rechts Nico Bürge, liefen dem Ball und den Gegnern am Donnerstagabend im Spiel gegen Eschenbach meist hinterher. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Beat Lanzendorfer

beat.lanzendorfer@ toggenburgmedien.ch

Nach der zehnten Saisonniederlage fehlen die Argumente, um dem FC Kirchberg 3.-Liga-Niveau zu attestieren. Der Auftritt am Mittwochabend lässt befürchten, dass es im Sommer eine Stufe nach unten geht.

Nachdem die Mannschaft zum Auftakt der Rückrunde gegen die ebenfalls abstiegsgefährdeten Teams aus Bütschwil und Netstal nichts Zählbares geholt hatte, wäre es vermessen gewesen, gegen die Spitzenmannschaft aus Eschenbach eine Trendwende zu erwarten. Etwas mehr Gegenwehr als am Mittwochabend hatten sich die Anhänger der Platzherren aber doch erhofft.

Stojanov ist nicht zu bremsen

Der Gast liess von Beginn weg keine Zweifel aufkommen, wer den Platz als Sieger verlassen wird. Dass die Kirchberger bis zur 21. Minute das 0:0 halten konnten, lag an Torhüter Iten, der mehrmals spektakulär intervenierte. Beim 0:1 von Stojanov, der nach einem Corner mit dem Kopf traf, war der Goalie der Platzherren dann machtlos.

Stojanov schoss nach einer Stunde auch das 0:2 und war im weiteren Verlauf für das 0:4 zuständig. Dazwischen war Gojani erfolgreich. Den einzigen Kirchberger Treffer schoss der bald 38-jährige Senior Reto Nagel. Er musste wegen der dünnen Personaldecke kurzfristig einspringen. Sein Tor in der 83. Minute – er schoss aus der Distanz an die Latte – von dort fand der Ball via Rücken des Gästetorhüters den Weg ins Tor, war nur ein temporäres Lebenszeichen. Den Schlusspunkt setzte dann Brunner in der Nachspielzeit mit dem 1:5.

Zahlreiche Baustellen bei Kirchberg

Die Bedenken sind riesig, wenn man die vielen Kirchberger Baustellen im Detail analysiert. Hinten fehlt Pablo Rohner, der aus Studienzwecken bis im Sommer nicht zur Verfügung steht. Im Mittelfeld erweist sich der Ausfall von Mario Kuhn als zu grosse Hypothek. Weitere Absenzen, unter anderem wegen Militärdienstes, Verletzung und Auslandaufenthalts, schmälern die spielerischen Möglichkeiten zusätzlich.

Noch acht Chancen für den Ligaerhalt

Noch bleiben dem FC Kirchberg acht Runden, um den Ligaerhalt zu realisieren. Dazu bedarf es allerdings der richtigen Einstellung. Am Mittwoch war an der Körpersprache ersichtlich, dass sich die Mannschaft schon nach dem ersten Gegentreffer aufgegeben hatte.

Matchtelegramm

FC Kirchberg – FC Eschenbach 1:5 (0:1) – Sportplatz Sonnmatt – 100 Zuschauer –SR Lukic – Tore: 21. Stojanov 0:1. 60. Stojanov 0:2. 70. Gojani 0:3. 71. Stojanov 0:4. 83. Reto Nagel 1:4. 92. Brunner 1:5.

FC Kirchberg: Iten; P. Schefer, Dal Molin, Brändle, Wohlgensinger; Lima, R. Nagel, Bürge, F. Schefer; Schönenberger, Sallahu. Ersatz: L. Keller, Elmazi, R. Kuhn, F. Nagel.

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