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Fusion weiterhin kein Thema

Die Dorfkorporation Kirchberg fühlt sich weiterhin stark genug, um auch in Zukunft den Weg allein zu beschreiten. Dies beschlossen die Stimmberechtigten an der Korporationsversammlung vom letzten Montag im Toggenburgerhof.
Beat Lanzendorfer
Die Frauen des Ludothek- und Bibliothekteams erhielten den Titel Kirchbergerinnen des Jahres 2015. (Bilder: Beat Lanzendorfer)

Die Frauen des Ludothek- und Bibliothekteams erhielten den Titel Kirchbergerinnen des Jahres 2015. (Bilder: Beat Lanzendorfer)

KIRCHBERG. Fünf der acht Punkte der Traktandenliste waren am Montag in Anwesenheit von 80 Stimmberechtigten schnell abgehandelt. Wahlen, Ehrung Kirchberger oder Kirchbergerin des Jahres sowie allgemeine Umfrage nahmen dann einen Grossteil des Abends in Anspruch.

Antrag abgelehnt

Walter Keller stellte in der allgemeinen Umfrage den Antrag: «Der Verwaltungsrat wird beauftragt, spätestens im Jahre 2018 ein Gutachten zur Auflösung der Dorfkorporation Kirchberg mit Überführung der Wasserversorgung in die Politische Gemeinde Kirchberg und Übertragung des Kommunikationsnetzes an die rwt Regionalwerk Toggenburg AG auszuarbeiten und der Bürgerschaft, wenn möglich an der Urne, zur Beschlussfassung zu unterbreiten.» Dies führte zu einer intensiv geführten Diskussion, in der alt Gemeindepräsident Beda Lengwiler den Anwesenden empfahl, den Antrag gutzuheissen. Thomas Feller und Christian Haene sowie andere Votanten waren hingegen der Auffassung, dass der Verwaltungsrat der Dorfkorporation Kirchberg über genügend Kompetenzen verfügt, um innerhalb des Gremiums über eine allfällige Fusion, allenfalls mit Bazenheid, oder eine Inkorporation zur Politischen Gemeinde selbständig entscheiden könne. Dazu Christian Haene, Vorgänger von Walter Huber als Präsident der Dorfkorporation Kirchberg: «Wir sind in einer Position der Stärke, der Dorfkorporation geht es finanziell glänzend, lasst uns selbständig bleiben.» «Ich bin in ständigem Kontakt mit Felix Forster, Präsident der Dorfkorporation Bazenheid, spüre aber in den Gesprächen, dass Bazenheid zum Alleingang tendiert», war die Erklärung von Walter Huber, Präsident der Dorfkorporation Kirchberg, auf die Frage zu allfälligen Fusionsgesprächen mit der DK Bazenheid. Das Ergebnis der nachfolgenden Abstimmung war eindeutig. Eine überwältigende Mehrheit (66 Nein-/14 Ja-Stimmen) entschied sich, den Antrag von Walter Keller abzulehnen.

Die übrigen Traktanden erhielten allesamt einstimmige Zustimmung. Darunter waren die Jahresrechnung 2015 sowie Vorlage des Voranschlages 2016. Bei den Wahlen stellte sich der gesamte Verwaltungsrat zur Wiederwahl.

Ahornstrasse wird saniert

Einzig die Geschäftsprüfungskommission erhielt durch die Rücktritte von Jeanette Metzger (seit 2007) und Rita Christl (seit 2004) ein teilweise neues Gesicht. Sie werden ersetzt durch Miriam Zeindler und Michael Engeler. Zustimmung fand auch der Antrag zur Sanierung der Trinkwasser- und Feuerschutzleitung in der Ahornstrasse auf einer Länge von 149 Metern, dessen Kosten im erforderlichen Kredit mit 120 000 Franken veranschlagt sind. Auf dem Gebiet der Dorfkorporation Kirchberg wohnen 2167 Personen. Sie verbrauchten im letzten Jahr etwas über 200 000 Kubikmeter Wasser. Obwohl die Wasserversorgung KiBaLü den Wasserpreis per 1. Oktober 2016 um 10 auf 81 Rappen erhöht, belässt die Dorfkorporation Kirchberg ihren Verkaufspreis bei 1.08 Franken pro Kubikmeter. Walter Huber stellte noch in kurzen Zügen die neue Pumpstation im Altbach vor und lud die Anwesenden ein zum Tag der offenen Tür des neuen Reservoirs Chamm, unweit von Nuetenwil, am 25. Juni. Die Versammlung begann mit vier Liedern der Starter Winds, die 15 Kinder im Alter zwischen zehn und siebzehn Jahren sind der Nachwuchs der Blechharmonie Kirchberg sowie der Musig Gähwil, und endete mit dem obligaten Stehapéro. Dazwischen lag eine Hauptversammlung, die während neunzig Minuten viel Diskussionspotenzial aufwies. Mehr als im Vorfeld gedacht.

Der Verwaltungsrat der Dorfkorporation Kirchberg mit Präsident Walter Huber (Zweiter von links).

Der Verwaltungsrat der Dorfkorporation Kirchberg mit Präsident Walter Huber (Zweiter von links).

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