Funkensonntag läutet Frühling ein

Vor 100 Jahren 12. Februar: Wattwil. Der Funkensonntag stand im Zeichen des nahendes Lenzes. Laue Frühlingsluft durchwehte unsere sonnigen Bergeshalden und liess die ersten Frühlingsblumen auferstehen.

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Vor 100 Jahren

12. Februar: Wattwil. Der Funkensonntag stand im Zeichen des nahendes Lenzes. Laue Frühlingsluft durchwehte unsere sonnigen Bergeshalden und liess die ersten Frühlingsblumen auferstehen. In der Dämmerung, als man die flammenden Wahrzeichen des endenden Winters auf den gewohnten Hügeln erwartete, setzte dichter Nebel ein und vereitelte jede Fernsicht. Schade auch um das farbensprühende Feuerwerk, man konnte lediglich dessen Knallerei feststellen.

Benedikt Stäheli lässt in seinen Gebäuden in der Wies eine Schifflistickmaschine montieren.

Vor 50 Jahren

13. Februar: Ebnat. Der Gemeinderat hat am 8. März 1962 der Ansiedlung von zirka 30 tibetischen Flüchtlingen zugestimmt. Aus verschiedenen Gründen wurde von der Bewilligung kein Gebrauch gemacht. Zu Beginn dieses Jahres wurde das Gesuch um Ansiedlung von zirka 40 bis 50 Tibetern in Ebnat durch den Verein für tibetische Heimstätten in der Schweiz erneuert. Der Gemeinderat ist nach wie vor bereit, diesem Gesuch zu entsprechen und ist auch bereit, ein Stück Land ab der Stockenliegenschaft für den Bau von demontabeln Baracken zur Verfügung zu stellen.

Vor 20 Jahren

15. Februar: Mogelsberg. 50 Jahre Bäuerinnen- und Landfrauenvereinigung Mogelsberg-Hoffeld. Wichtiger Faktor im dörflichen Leben. Nach ihrer Jubiläums-Hauptversammlung feierten die Bäuerinnen und Landfrauen von Mogelsberg und Hoffeld am vergangenen Samstag das Fest des 50jährigen Bestehens ihres Vereins. Die Vereinigung ist seit der Gründung ein Ort der Geselligkeit, der Weiterbildung und der Gemeinschaft für die Frauen. Nationalrätin Milli Wittenwiler gratulierte der Vereinigung zu ihrem Jubiläum und lobte den Durchhaltewillen der Beteiligten.

Vor 10 Jahren

14. Februar: Zepra und Rotary Club Toggenburg ziehen für ihr Gewalt-Präventionsprojekt eine positive Bilanz. «Gewalt erkennen und handeln» ist die Zielsetzung des Projekts. Aus Anlass seines 50jährigen Bestehens beschloss der Rotary Club Toggenburg im Frühjahr 1999, zusammen mit dem Zentrum für Prävention und Gesundheitsförderung (Zepra) ein Projekt zum Thema «Gewaltprävention im Toggenburg zu lancieren. 13 Toggenburger Betriebe haben das Projekt umgesetzt. Mittels betriebsinternen Veranstaltungen konnten 1000 Mitarbeiter informiert werden.