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SC Herisau legt fünfmal vor – und gewinnt

Attraktiv, torreich und spannend verläuft die Partie zwischen dem SC Herisau und dem EHC Frauenfeld. Die Gastgeber bejubeln drei Punkte gegen das Spitzenteam. Es warten weitere schwierige Aufgaben auf den Erstligisten.
Mea Mc Ghee
Herisaus Philipp Aerni setzt zwei Minuten vor Schluss zum siegbringenden Treffer gegen Frauenfeld an. (Bild: Jesko Calderara)

Herisaus Philipp Aerni setzt zwei Minuten vor Schluss zum siegbringenden Treffer gegen Frauenfeld an. (Bild: Jesko Calderara)

«Jetzt müssen wir den Schwung mitnehmen und mit Selbstvertrauen die schwierigen Spiele gegen die zwei besten Mannschaften der Gruppe antreten», sagte Herisaus Philipp Aerni am Mittwoch nach dem 6:5-Sieg gegen Frauenfeld. Zwei Tore hatte der Stürmer beigesteuert: Das 3:2 zu Beginn des Mitteldrittels und das siegsichernde 6:5 zwei Minuten vor Schluss.

Ausgeruht und frisch im Kopf

Frische Beine, ein gelüfteter Kopf und Glück beim erfolgreich abgeschlossenen Konter in der hektischen Schlussphase nannte er als Gründe für seine persönlich gute Leistung. Herisaus Cupspiel in Ascona hatte Aerni am Sonntag aufgrund eines Auslandaufenthaltes verpasst. Drei Tage nach dem Erfolg gegen den Unterklassigen agierte seine Mannschaft am Mittwoch solidarisch und trat als starkes Kollektiv auf.

Budgetiert waren die drei Punkte gegen den Tabellendritten nicht, umso erstaunlicher war Herisaus Zwei-Tore-Vorsprung nach etwas mehr als elf Minuten. Verantwortlich: Marco Koller mit dem ersten Angriff und Gartmann mit einem frechen Solo. Doch Frauenfeld reagierte und kam durch Senn (in Überzahl) und Haldenstein innert 69 Sekunden zum Ausgleich. Beim 2:2 agierte Herisaus Verteidigung für einmal unglücklich und unterstützte Torhüter Klingler zu wenig.

Temporeiches Hin- und Her über sechzig Minuten

Herisau legt vor, Frauenfeld gleicht aus – dieses Muster prägte die Partie. Nach Aernis Tor in Überzahl traf Rieser, und nur 48 Sekunden nach Holdeners 4:3 glich Schläppi in der 34. Minute aus. «Auch schon brach solch ein Spielverlauf unseren Rhythmus. Doch diesmal blieben wir ruhig», so Aerni. Verbessert zeigte sich Herisau insbesondere in Sachen Chancenverwertung, angesichts der spielerischen Klasse des Gegners ein wichtiger Faktor.

Das Heimteam profitiert auch von Abprallern von Torhüter Bearth. So staubte Pace zum 5:4 (49.) ab. Diesmal hielt die Mannschaft von Trainer Markus Rechsteiner die Führung einige Minuten. «Power, power, power», feuerte der Gäste-Trainer seine Spieler lautstark an. Schliesslich überwand Gemperli Torhüter Klingler mit einem trockenen Schuss (56.). Die Gäste bremsten sich jedoch postwendend durch eine Strafe aus. Timo Koller traf den Pfosten und dann kam Aerni glücklich an die Scheibe, zog auf der rechten Seite durch und verwertete alleine vor Bearth. Nach einem Time-out machte Frauenfelds Torhüter zweimal einem sechsten Feldspieler Platz. Zweimal verfehlten die Herisauer in diesen Phasen numerischer Unterlegenheit das gegnerische Gehäuse um Zentimeter. Hektik kam auf, als Captain Roman Popp vor dem gegnerischen Tor von einem Stock getroffen blutete, der Schiedsrichter das Bully jedoch im Herisauer Drittel ansetzte. So musste das Heimteam Sekunden vor Schluss erneut auf Klinglers Rückhalt zählen, der mit seiner Parade den Sieg sicherte.

Einsätze in der Meisterschaft und dazwischen im Cup

«Drei Punkte gegen eine Spitzenmannschaft zu holen, ist besonders schön», freute sich Doppeltorschütze Aerni. Wichtig sei, insbesondere bei einem Wochentagsspiel, sich gut zu erholen, denn in der Meisterschaft und im Cup stehen schwierige Partien an: Morgen Samstag empfängt Herisau um 17 30 Uhr im Sportzentrum den Tabellenzweiten aus Arosa. Am Mittwoch folgt in Frauenfeld die vierte Runde im Cup gegen den Drittligisten EHC Wilen-Neunforn, ehe in der Meisterschaft am Samstag in einer Woche der Leader EHC Wetzikon wartet. Die Mannschaft von Trainer Markus Rechsteiner liegt auf dem sechsten Platz, der Vorsprung auf den Strich beträgt sechs Punkte, der Rückstand auf Rang drei deren vier.

Telegramm

Herisau - Frauenfeld 6:5 (2:2, 2:2, 2:1)
Sportzentrum. – 327 Zuschauer. – Sr. Maddeloni, Guidi/Vendrame.
Tore: 2. M. Koller (Pace, Speranzino) 1:0. 12. Gartmann 2:0. 18. Senn (Lattner, Käser, Ausschluss Hausammann) 1:2. 20. (19:05) Haldenstein (Kuhn, Gemperli) 2:2. 24. Aerni (Jeitziner, Rotzinger, Ausschluss Celio) 3:2. 28. Rieser (Gemperli, Haldenstein) 3:3. 33. Holdener (Hausammann, Inauen) 4:3. 34. Schläppi (Senn, Celio) 4:4. 49. Pace (Gartmann) 5:4. 56. Styger 5:5. 58. Aerni 6:5.
Herisau: Klingler; Jeitziner, Hofstetter; Homberger, M. Koller; Olbrecht, Bleiker; Bommeli, T. Koller, Gartmann; Popp, Pace, Speranzino; Aerni, Rotzinger, Grau; Holdener, Hausammann, Inauen, Grüter.
Frauenfeld: Bearth; Grolimund, Mettler; Rieser, Suter, Lattner, Käser, Lückhof; Rohner, Fehr, Loser; Gemperli, Haldenstein, Kuhn; Senn, Celio, Schläppi, Meier, Harder, Jörg.
Strafen: Herisau 4 mal 2 Minuten, Frauenfeld 4 mal 2 Minuten.
Bemerkungen: 32. Lattenschuss Rohner. 56. Pfostenschuss T. Koller. 59. Time-out Frauenfeld.

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