Fürsorgerische Zwangsmassnahmen in der Schweiz

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Bis 1981 wurden Menschen administrativ fremdplatziert. Die Betroffenen waren Verding- und Heimkinder, und Personen, die in geschlossene Anstalten gebracht oder ohne ihr Einverständnis sterilisiert wurden. Manche Verdingkinder konnten keine Lehre machen, wurden misshandelt oder sexuell missbraucht. Unter dem Druck der Wiedergutmachungs-Initiative beschlossen Bundesrat und Parlament 2016 die Aufarbeitung der Praxis und die Schaffung eines Fonds von 300 Millionen Franken. Anlaufstelle ist der Dele­gierte für Opfer fürsorgerischer Zwangsmassnahmen. (mkn)