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Für sieben Franken zum Arzt fahren

Vor bald sechs Jahren wurde das Publi-Taxi Teufen ins Leben gerufen. Für einen Einheitstarif kann man innerhalb des Gemeindegebietes von A nach B fahren. Im Januar wurde der Sonntagsbetrieb in die Probephase geschickt – und dieser hat sich bewährt.
Gallus Hengartner Verantwortlicher Publi-Taxi in Teufen (Bild: pd)

Gallus Hengartner Verantwortlicher Publi-Taxi in Teufen (Bild: pd)

Vor bald sechs Jahren wurde das Publi-Taxi Teufen ins Leben gerufen. Für einen Einheitstarif kann man innerhalb des Gemeindegebietes von A nach B fahren. Im Januar wurde der Sonntagsbetrieb in die Probephase geschickt – und dieser hat sich bewährt. Gallus Hengartner, Leiter Betriebe und Sicherheit der Gemeinde Teufen, sagt, wie das Publi-Taxi genutzt wird.

Herr Hengartner, wie schätzen Sie die Zufriedenheit mit dem Publi-Taxi ein?

Wir sind ursprünglich mit einem zweijährigen Probebetrieb gestartet. Dabei hatten wir ein gutes Echo von der Bevölkerung, und seit dem September 2012 läuft es definitiv.

Wie viele Fahrten gibt es pro Tag?

Das ist sehr unterschiedlich. Pro Monat haben wir im Durchschnitt 600 Fahrten. Das ist aber von den Jahreszeiten abhängig. Im Winter haben wir mehr Kunden. Wenn es eisig ist oder schneit, lassen die Leute das Auto lieber einmal zu Hause. Im Sommer nehmen die Einwohner eher das Fahrrad oder gehen zu Fuss.

Von wem wird das Publi-Taxi vorwiegend genutzt?

Es wird fast nur von Einwohnern aus Teufen und vor allem von älteren Leuten in Anspruch genommen. Der Grundgedanke beim Publi-Taxi ist, älteren Leuten eine Möglichkeit zu geben, zum Arzt oder zum Einkaufen zu fahren. Es ist vor allem für solche, die abseits wohnen oder nicht mehr gut zu Fuss sind.

Wie kam man nun auf die Idee für einen Sonntagsbetrieb?

Im letzten Herbst kam die Idee auf. Im Januar haben wir den Probebetrieb für ein halbes Jahr gestartet und haben nun zwischen sieben und zehn Fahrten pro Sonntag. Da es sich in dieser Zeit bewährt hat, werden wir nach der Probephase den Betrieb im Juli so weiterführen.

Wer betreibt eigentlich das Publi-Taxi?

Die Fahrzeuge und Taxifahrer kommen von der Sprenger AG. Die gesamten Einnahmen gehen an diese Firma. Rund ein Drittel, das heisst sieben Franken pro Fahrt, wird von den Kunden bezahlt, den Rest finanziert die Gemeinde Teufen.

Alles in allem scheint, dass Sie sehr zufrieden sind.

Ja, das stimmt. Das Publi-Taxi ist nicht mehr wegzudenken. Ich finde, es ist eine gute Dienstleistung für die Bevölkerung. (mz/rz)

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