Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Für fünf Franken auf die Hulftegg

Der Gemeinderat Mosnang hat sich unter anderem mit dem Postautotarif für die Fahrt auf die Hulftegg und der Sanierung des Kugelfanges der Kleinkaliberschiessanlage befasst.

MOSNANG. An der Urnenabstimmung vom 17. Juni haben die Stimmberechtigten dem Kreditantrag des Gemeinderates für eine Gesamtsanierung des Teilstückes Rafeldingen–Lindenboden mit grossem Mehr zugestimmt. Der Gemeinderat bedankt sich für das damit ausgesprochene Vertrauen und die Krediterteilung für eine langfristige und qualitativ einwandfreie Lösung.

Die Ausführung der Arbeiten wird im Rahmen der Investitionsplanung festgelegt. Vorgesehen ist, eine erste Etappe ins Budget 2013 aufzunehmen.

Sanierung Kugelfang

Im Unterdorf, Mosnang befindet sich die Kleinkaliberschiessanlage der Sportschützen Mosnang. Zur Anlage gehören das Schützenhaus, eine elektronische Trefferanzeigeanlage sowie die Scheibenanlage mit Kugelfang. Als Kugelfang dient ein Erdwall. Dieser befindet sich in der Gewässerschutzzone S3 der Grundwasserfassung Hofwis.

Das eidgenössische Umweltschutzgesetz verlangt, dass bestehende Kugelfänge auf emissionsfreie Anlagen umgestellt oder stillgelegt werden müssen. Für Kugelfänge in Gewässerschutzzonen besteht für diese Arbeiten eine Ausführungsfrist bis Ende 2012. Arbeiten, welche innerhalb dieser Frist ausgeführt werden, erhalten Unterstützungsbeiträge des Bundes. Gleichzeitig mit der Sanierung des Kugelfanges sehen die Sportschützen den Ersatz der elektronischen Trefferanzeigeanlage sowie den Einbau von Kugelfangkästen vor. Im Vorfeld der Arbeitsausschreibungen und Arbeitsvorbereitung hat der Gemeinderat mit den Sportschützen vereinbart, dass die Gemeinde die Restkosten für die Kugelfangsanierung übernimmt, aber keine Gemeindebeiträge an die übrigen Investitionen leistet. Der Gemeinderat hat die Ausführung der Sanierungsarbeiten an die Fachfirma Peter Link AG, Ebnat-Kappel, vergeben. Vorgesehen ist die Ausführung für Herbst 2012.

Postautolinie Hulftegg

Seit mehreren Jahren verkehrt das Postauto an Wochenenden fahrplanmässig von Mühlrüti auf die Hulftegg. Während der Woche (Montag bis Freitag) kann der Fahrgast diese Leistung ebenfalls beanspruchen, muss jedoch nebst dem gültigen Fahrausweis einen Zuschlag entrichten. Bisher war dies eine Pauschale von 60 Franken pro Fahrt. Diese Regelung war unbefriedigend und wurde von den Fahrgästen vor allem dann nicht verstanden, wenn nur einzelne Personen diese Möglichkeit benutzen wollten.

Im Gespräch mit Postauto Schweiz AG konnte folgende neue Regelung ab 1. Juni 2012 erreicht werden: Das Postauto zwischen Mühlrüti und Hulftegg muss für die Werktage von Montag bis Freitag weiterhin bestellt werden. Es ist nebst dem ordentlichen gültigen Fahrausweis ein Zuschlag von fünf Franken pro Person ab sechs Jahren zu entrichten.

Zur Kenntnis genommen

Im Übrigen hat der Gemeinderat der Genossenschaft Pro Wiesen die Erhöhung des Anteilscheinkapitals um 5000 Franken zugesichert zur Mitfinanzierung eines behindertengerechten Zugangs. Ausserdem hat er mit Freude zur Kenntnis genommen, dass dem Betrieb der Kiesgrube in Geretingen bei der diesjährigen Inspektion ein sehr gutes Zeugnis ausgestellt wurde.

Brückenwaage Grütli

Vor kurzem musste die Brückenwaage beim Grütli einer Reparatur und Revision unterzogen werden. Die Gemeinde hat auf Anfrage von Ignaz und Margrit Brändle einen Beitrag an die Gesamtkosten zugesprochen. Der Gemeinderat erachtet es als öffentliches Interesse, diese Wägemöglichkeit in der Gemeinde beizubehalten. Davon profitieren sowohl Privatpersonen als auch Landwirte und Gewerbetreibende. Die von Ignaz und Margrit Brändle verlangten Gebühren waren bis heute eher tief und wurden in den letzten Jahren unverändert belassen. Der Kanton St. Gallen hat in einem Erlass aus dem Jahr 1994 die Tarife für die Benutzung von Brückenwaagen festgelegt. Diese betragen gewichtsabhängig bei einer Wägung (brutto oder Tara) zwischen 10 und 30 Franken und bei zwei Wägungen (brutto und Tara) zwischen 12 und 45 Franken. Die Gemeinde hat Ignaz und Margrit Brändle gebeten, den geltenden Tarif ab sofort anzuwenden. (gem)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.