Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Für eine gemeinsame Energiezukunft reicht es nicht

«Entscheid zu Windrädern steht an», Ausgabe vom 22. Januar
Benjamin Urech Haggenstrasse 5, Oberegg/Ai

Letzten Mai beschloss die Mehrheit der Stimmbürger, den Ausstieg aus dem Atomstrom. Das heisst, jetzt müssen wir alle gemeinsam den Ausstieg aus dem Atomstrom vollziehen und logischerweise auch gemeinsam den Einstieg in eine neue Energiezukunft bewältigen. Das Wort «gemeinsam» ist mir wichtig. Aber gestatten Sie mir die Frage; «Warum kein Atomstrom?» Die «Herren von anno dazumal», versicherten uns doch, «alle Probleme technisch vollkommen im Griff zu haben!» Und falls das einmal nicht der Fall wäre, würde uns die erste Kernschmelze, nach ihren Hochrechnungen, erst in 15 000 Jahren treffen. In der Zwischenzeit, durch Erfahrung, glaubt die Bevölkerung nicht mehr an die Versicherung, technisch alles im Griff zu haben. Auch an den dubiosen Hochrechnungen darf gezweifelt werden. Die Leute haben jetzt Angst um Leib und Leben. Da springt nun die Windlobby in die Bresche, und will in unzureichendem (nicht sicherem) Abstand zu den bewohnten Häusern, 200 Meter hohe WEA hinstellen. Die Bevölkerung wird jetzt beschwichtigt mit den Worten; «Wir haben alle Probleme technisch voll im Griff!» Und sollte das einmal nicht der Fall sein, so wird sich sicher jemand finden, der für Geld, eine Mortalitäts-Hochrechnung erstellt, die dann besagt, wie und wann und mit wie vielen Eisstücken oder abgebrochenen Windradteilen wir erschlagen würden. Die alten Atom-Herren sind die neuen Wind-Herren.

Für eine gemeinsame neue Energiezukunft reicht das nicht. In einer neuen Energiezukunft müssen alle Bürger, auch die Anwohner, ein Anrecht auf Schutz vor den schädlichen und gefährlichen Einflüssen eines WEA, auf Leib und Leben haben. Das heisst: mindestens 700 Meter Abstand zwischen bewohntem Haus und einer Windenergieanlage. Und nicht eine technische Pseudo-Sicherheit! Darum: Alle Befürworter, die schlussendlich aus Angst um ihre Gesundheit und ihr Leben, für den Atomausstieg waren und sind, sollen jetzt so viel Rückgrat beweisen, um in einer neuen Energiezukunft, allen Bürgern, auch den potenziellen Anwohner einer WEA, den Schutz ihrer Gesundheit und ihres Lebens zu gewährleisten.

Benjamin Urech Haggenstrasse 5, Oberegg/AI

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.