Für ein Jahr höhere Steuern

Kurz und bündig war die ordentliche Kirchbürgerversammlung in der Kirche Kappel. Die Rechnung wie das Budget, die ordentlichen Wahlen und die einmalige Steuererhöhung wurden ohne Wortbegehren genehmigt.

Stefan Füeg
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Ebnat-Kappel. Huli Bolt hatte als Präsident der Kirchenvorsteherschaft leichtes Spiel, die traktandierten Geschäfte genehmigen zu lassen. Die Rechnung 2009 schloss mit einem Aufwandüberschuss von knapp 162 000 Franken, erstmals konnten Steuern in der Höhe von über einer Million Franken eingenommen werden. Das Budget für 2010 sieht keine wesentlichen Änderungen gegenüber dem Vorjahr vor. Was jedoch ändert, ist der Steuerfuss.

Dies erklärten die Verantwortlichen so: Für Kirchgemeinden im Finanzausgleich verlangte die Kantonalkirche 2008 einen Steuerfuss von 30 Prozent, Ebnat-Kappel rechnete aber nur mit 28 Prozent. Dies muss nun korrigiert werden. Deshalb werden beim Pfarrhaus Ebnat und der Kirche Ebnat Beträge aktiviert und es wird einmalig eine Sondersteuer von zwei Prozent erhoben. Ohne Wortbegehren wurde auch diesem Geschäft zugestimmt. Beim Traktandum Wahlen musste von zwei Rücktritten Kenntnis genommen werden.

Elsbeth Bleiker und Kathrin Bucher-Schwarz traten aus der Kirchenvorsteherschaft zurück. Die verbleibenden Mitglieder, Huli Bolt (Präsident), Andreas Hnatek (Vizepräsident), Renata Riehm (Aktuarin) und Hans Looser sowie Karin Peter als Mitglieder wurden für eine neue vierjährige Amtszeit wiedergewählt. Neu in den Rat gewählt wurden Marianne Amacker und Stefan Forte. Nach rund einer halben Stunde konnte Huli Bolt die Versammlung schliessen.