Für die Landschaft ausgezeichnet

APPENZELL. Zum fünften Mal ist der Preis «Landschaft des Jahres» verliehen worden. Gewonnen hat in diesem Jahr Appenzell Innerrhoden mit seiner Streusiedlungslandschaft. Nebst dem Festakt wurde auch zu einem Podium geladen.

Roger Fuchs
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Landammann Roland Inauen nahm die Auszeichnung von Raimund Rodewald, Geschäftsführer der Stiftung Landschaftsschutz, entgegen. (Bild: rf)

Landammann Roland Inauen nahm die Auszeichnung von Raimund Rodewald, Geschäftsführer der Stiftung Landschaftsschutz, entgegen. (Bild: rf)

«Die Innerrhoder Streusiedlungslandschaft präsentiert wie kaum eine andere Landschaft die regionale Baukultur», sagte Kurt Fluri, Präsident der Stiftung Landschaftsschutz, anlässlich der Preisübergabe am Samstag in der Klosterkirche Appenzell. Landammann Roland Inauen nahm den Preis «Landschaft des Jahres» entgegen und wertete diesen als Verpflichtung, die Einzigartigkeit der Innerrhoder Streusiedlungslandschaft zu erhalten. Da der Kanton aber der Landschaft zuliebe sowieso zu dieser schaue, wäre der Preis nicht nötig gewesen, so Inauen schmunzelnd.

An einem Podium am Tag vor der Preisübergabe wurde deutlich, dass der Strukturwandel in der Landwirtschaft und veränderte Wohnbedürfnisse zu den grossen Herausforderungen beim Umgang mit dieser Landschaft gehören. Architekt Paul Knill gab sogar den Anstoss, die Streusiedlung als Ganzes zu hinterfragen. Aus raumplanerischer Sicht habe diese ihre Berechtigung verloren.

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