Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Fünf Heimspiele zum Auftakt

Viertligist FC Speicher, Fünftligist FC Bühler und die Drittligistinnen des FC Appenzell nehmen die zweite Saisonhälfte aus Spitzenpositionen in Angriff. Gegen den Abstieg kämpfen die Drittligisten FC Teufen und FC Appenzell.
Mea Mc Ghee
Packende Zweikämpfe sind ab diesem Wochenende auf den hiesigen Fussballplätzen zu sehen. (Bild: mc)

Packende Zweikämpfe sind ab diesem Wochenende auf den hiesigen Fussballplätzen zu sehen. (Bild: mc)

FUSSBALL. Zweitligist FC Herisau startet vom sechsten Platz der Gruppe 2. Mit der Vorrunde ist Trainer Fabio de Souza nicht ganz zufrieden: «Wir haben nur ein Spiel verloren, aber sieben Mal Unentschieden gespielt.» So entgingen dem FC Herisau einige Punkte. 16 Zähler hat die Mannschaft nach elf Runden auf dem Konto. Am Saisonziel, dem Erreichen des dritten Platzes, hält Herisau fest. Aktuell belegt Bazenheid diesen Rang. Herisaus Rückstand beträgt sechs Punkte. Teil der Vorbereitung war ein Trainingslager am Gardasee. Dort habe die Mannschaft von guten Bedingungen profitiert, so der Trainer.

Im Auftaktspiel gegen den FC Steinach fehlen Herisau die Verletzten Daniel Schoch, Ruben Schoch, Ivan Caamano und Orcun Cengiz. De Souza hofft, dass die Spieler in einer Woche wieder zur Verfügung stehen. Im 23köpfigen Kader sind neu dabei: Carmine Puopolo (FC Flawil), Melbi Pozhari (FC Münchwilen), Tristen Boog (FC Rheineck), Petrit Thaqi, Ismajl Beka (beide FC Wil U20) sowie Hakan Ümit und Claudio Bissegger (beide zweite Mannschaft). Der FC Herisau empfängt morgen um 17 Uhr Tabellennachbar FC Steinach auf dem Sportplatz Kreckel. Der Vorsprung der Gäste beträgt einen Punkt.

Drittligisten im Abstiegskampf

In der 3.-Liga-Gruppe 2 sind der FC Appenzell und der FC Teufen in den Kampf gegen den Abstieg involviert. Appenzells Trainer Patrik Lenzi will auf der Leistung jener Vorrundenspiele aufbauen, die nur knapp verloren gingen. «Den Abstieg zu verhindern», nennt er als Ziel der Rückrunde. Die Vorbereitung sei witterungsbedingt nicht optimal verlaufen. Der Kunstrasen in Appenzell konnte lange nicht vom Schnee befreit werden, weshalb bis Ostern erst dreimal auf Kunstrasen trainiert wurde. Die Vorbereitungsspiele wurden auswärts ausgetragen. Lenzi sagt: «Die Mannschaft hat in den Hallen- und Lauftrainings voll mitgezogen und in der Vorbereitung gute Spiele gezeigt.» Das Gesicht der Mannschaft hat einige Veränderungen erfahren: Aufgrund des knappen Kaders bei den A-Junioren mussten vier Spieler zurück in dieses Team. Im Gegenzug machten drei B-Junioren die Vorbereitung mit und hinterliessen beim Trainer einen guten Eindruck. Der FC Appenzell setzt weiterhin ausschliesslich auf Spieler aus dem eigenen Nachwuchs. Der FC Appenzell liegt mit fünf Punkten auf dem zweitletzten Platz, wobei sich der FC Dardania aus dem Meisterschaftsbetrieb zurückgezogen hat. Die Innerrhoder starten morgen gegen den zweitplazierten FC Schaan zur Rückrunde. Die Partie auf dem Sportplatz Wühre in Appenzell beginnt um 17 Uhr.

Der FC Teufen ist spielfrei. Er liegt zwei Punkte und einen Rang vor dem FC Appenzell. Damit ist Trainer Daniel Schöllhorn nicht zufrieden. Beim schmal besetzten Kader hätten sich Absenzen und Verletzungen negativ ausgewirkt. Teufens Ziel ist der Ligaerhalt. Wie Schöllhorn sagt, zeigte die Mannschaft in der Vorbereitung phasenweise, welches Potenzial in ihr steckt. Teufen ist bestrebt, sukzessive talentierte A-Junioren ins 3.-Liga-Team einzubauen.

FC Speicher wird gejagt

Die beste Ausgangslage der Viertligisten hat der FC Speicher: Er führt bei Saisonhälfte die Gruppe 4 mit drei Punkten Vorsprung an. «Wir stehen da, wo wir Ende Saison gerne wären», sagt Trainer Christian Huber. Er kann auf ein engagiertes und grosses Kader zählen. Speicher absolvierte am Gardasee ein viertägiges Trainingslager. Für ein Testspiel und einzelne Trainings erhielt man Gastrecht in Teufen. «Das Team zeichnet sich durch gepflegten Fussball aus», so der Trainer. Er ist optimistisch, dass Speicher dem Druck des Gejagten standhalten kann. Speicher spielt morgen um 16 Uhr auf dem heimischen Sportplatz Buchen gegen den Fünften FC Rebstein 2.

Beim FC Heiden ist Trainer René Pratter mit der Entwicklung der Mannschaft zufrieden. Der siebte Platz nach der Hinrunde spiegle aber die Leistungen nicht unbedingt. Heidens Rückstand auf den dritten Platz beträgt nur drei Punkte, «eine gute Ausgangslage», so Pratter. In der Rückrunde meldet Heiden keine A-Junioren mehr. Daher wurden sieben Nachwuchsspieler in die erste Mannschaft integriert. Weiter spielen beim FC Heiden zwei Asylsuchende aus Somalia. «Der Verein will ein Zeichen für die Integration der Asylsuchenden setzen», sagt René Pratter. Die Vorderländer sind dieses Wochenende spielfrei.

Ungemütlich präsentiert sich die Lage für das Schlusslicht FC Urnäsch. Der Rückstand auf den Platz über dem Strich beträgt sieben Punkte. Trainer Georg Gülünay beklagte in der Hinrunde viele Verletzte. Zwei Spieler, die die erste Saisonhälfte verpassten, sind zurück. Der Trainer ist mit der Vorbereitung zufrieden und will den Klassenerhalt schaffen. Zum Auftakt ist morgen um 17.30 Uhr der Drittletzte FC Au-Berneck 05 2a auf dem Sportplatz Feld zu Gast.

Ein Zuzug bei Bühler

Vom zweiten Platz aus startet Fünftligist FC Bühler 1a in die Rückrunde. «Unser Ziel bleibt der direkte Wiederaufstieg», sagt Trainer Onur Cinar. Der Rückstand auf Spitzenreiter Rotmonten beträgt nur zwei Punkte. Auch Bühler konnte nur wenig auf Kunstrasen trainieren. Beni Herrmann steht nicht mehr im Kader, hinzugekommen ist Eren Kengir (FC Herisau). Bühler spielt morgen um 18 Uhr auf dem heimischen Sportplatz Göbsimühle gegen den FC St. Otmar 2. Die Gäste belegen mit fünf Punkten Rückstand den vierten Rang.

Ein Frauenteam im Einsatz

Die Drittligistinnen des FC Appenzell treten morgen um 19.30 Uhr auf dem Sportplatz Buechenwald auswärts gegen den FC Gossau 2 an. Die Innerrhoderinnen liegen auf dem dritten Rang, fünf Punkte hinter dem Leader Münsterlingen.

Erst am 17. April nehmen die Viertligistinnen des FC Herisau den Meisterschaftsbetrieb auf. Ziel des Teams von Trainer Rocco Lavanga ist der erste Punktgewinn. In sieben Spielen haben die Herisauerinnen nur vier Tore erzielt und liegen am Tabellenende der Gruppe 2.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.