Fünf grössere Projekte stehen an

AUSSERRHODEN. Trottoirs, Velowege, Gesamt- und Belagssanierungen: Dies steht auf dem Strassenprogramm fürs laufende Jahr. Totalsperrungen sind während einzelner Tage im Sommer zu erwarten.

Ueli Abt
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Ausserhalb des Weilers Schachen franst die Kantonsstrasse aus. Der Regierungsrat hat nun einen Kredit zum Ausbau und zur Sanierung des Belags bis zur Kantonsgrenze bewilligt. (Bild: ua)

Ausserhalb des Weilers Schachen franst die Kantonsstrasse aus. Der Regierungsrat hat nun einen Kredit zum Ausbau und zur Sanierung des Belags bis zur Kantonsgrenze bewilligt. (Bild: ua)

Jeweils zur Osterzeit beginnt im Kanton die Strassenbausaison. Laut Kantonsingenieur Urban Keller stehen im laufenden Jahr fünf gewichtige Projekte auf der Liste, denen Landerwerb und/oder Planauflagen vorausgingen und die erst von der Regierung genehmigt werden mussten. Dazu gehört der Ausbau der Schützenstrasse in Herisau: Ein Abschnitt vom Friedhofabzweiger bis zur SOB-Überführung erhält ein Trottoir. Ausserdem wird in Herisau die Kantonsstrasse nach Degersheim gesamthaft saniert (siehe Kasten).

Die übrigen drei Projekte liegen allesamt im Vorderland. In einer ersten Etappe beginnt dieses Jahr der Ausbau der Verbindung Trogen-Heiden (Gemeinde Wald): Die Strecke erhält einen Rad- beziehungsweise Gehweg.

In Walzenhausen erhält die nach Wolfhalden führende Kantonsstrasse ein Trottoir. Ebenfalls einen Gehsteig erhält in der Gemeinde Lutzenberg die Strasse zwischen Wienacht und Thal.

Einspurige Sperrung

Gemäss Kantonsingenieur Keller werden die jeweiligen Strassen während der meisten Zeit nur einspurig gesperrt. «In den meisten Fällen gäbe es gar keine Möglichkeit, den Verkehr umzuleiten», so Keller. Wenn schliesslich die Beläge eingebaut werden, kommt es dennoch – für kurze Zeit – zur Totalsperrung: Aus Qualitätsgründen muss dieser Arbeitsschritt aus einem Guss erfolgen. Gemäss Keller werden diese Arbeiten im Sommer während einzelner Tage ausgeführt. «Erfahrungsgemäss ist die Akzeptanz hoch, wir haben sehr selten Reklamationen», sagt Keller. Wie etwa im Falle der Bauprojekte der Vorderländer Gemeinden seien die Strassen ja auch nicht sehr dicht befahren.

Viele Belagserneuerungen

Zu den weniger gewichtigen Projekten zählt der Kantonsingenieur eine Reihe von Belagssanierungen. Solche stehen in vierzehn Gemeinden an. Auch diese werden erst im Sommer ausgeführt: Damit der Asphalt walzbar ist, müssen die Aussentemperaturen möglichst hoch sein. Im laufenden Jahr dürfte der Kanton netto 17 Millionen Franken in den Strassenbau investieren, weitere zwei Millionen werden voraussichtlich in die Sanierung von Bahnübergängen fliessen – je nachdem, wie die Appenzeller Bahnen im laufenden Jahr mit diesen Arbeiten voranschreiten.

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