Füchse nicht zusätzlich füttern

AUSSERRHODEN. Die Ausserrhoder Jagdverwaltung warnt davor, die Zutraulichkeit von Füchsen und deren Jungtieren falsch zu interpretieren. Gerade jetzt im Sommer seien angesichts des Nachwuchses viele Tiere anzutreffen – dies aber nicht nur im Wald.

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AUSSERRHODEN. Die Ausserrhoder Jagdverwaltung warnt davor, die Zutraulichkeit von Füchsen und deren Jungtieren falsch zu interpretieren. Gerade jetzt im Sommer seien angesichts des Nachwuchses viele Tiere anzutreffen – dies aber nicht nur im Wald. Der Lebensraum der Füchse weite sich auch in besiedeltes Gebiet aus.

Gemäss der Jagdverwaltung sollte auf keinen Fall Nahrung ausgelegt werden. Der Fuchs finde genügend Essbares. Durch die zusätzliche Fütterung würde die Zutraulichkeit gefördert. Dadurch könnten die Tiere rasch zur Plage werden. Eine Situation, die auch die Organe der Jagdaufsicht vor Probleme stelle. Während die einen Leute den kompromisslosen Abschuss der «lästigen» Tiere forderten, hätten wiederum andere Personen kein Verständnis für diese Massnahme.

Im weiteren warnt die Jagdaufsicht vor dem Fuchsbandwurm. Dabei handelt es sich um Parasiten im Dünndarm, die sich später auch im Kot wiederfinden. Auch der Mensch kann sich folglich infizieren. Als Vorsichtsmassnahme wird erwähnt, Waldfrüchte wie Beeren oder Pilze, Gemüse, Salat und Fallobst vor dem Verzehr gründlich zu waschen und wenn möglich zu kochen. Ferner wird empfohlen, Haustiere beim Tierarzt regelmässig mit den üblichen Schutzimpfungen zu versorgen.

Bei der Jagd erlegte oder tot aufgefundene Füchse sollten nur mit Plastikhandschuhen angefasst werden. Die Tiere sind für den Transport in Plastiksäcken zu verpacken, heisst es abschliessend. (pd)

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